Fr., 17.02.2017

NRW-Kommission prüft Fall der albanischen Familie Kleine Hoffnung für Marjana

Kleine Hoffnung für Marjana und ihre Eltern Zana und und Bujar Kordhaku. Die Härtefallkommission des Landes wird ihren Fall prüfen

Kleine Hoffnung für Marjana und ihre Eltern Zana und und Bujar Kordhaku. Die Härtefallkommission des Landes wird ihren Fall prüfen Foto: Drunkenmölle

Burgsteinfurt - 

Die beim nordrhein-westfälischen Innenministerium in Düsseldorf angesiedelte Härtefallkommission für Fragen des Ausländer- und Asylrechts wird sich mit dem Fall der 15-jährigen Marjana aus Burgsteinfurt beschäftigen.

Von Dirk Drunkenmölle

Vater, Mutter und die beiden Brüder des albanischen Mädchens waren aufgefordert, Deutschland nach eineinhalb Jahren Aufenthalt zu verlassen. Albanien gilt als sicheres Herkunftsland. Weil die in Burgsteinfurt lebende Familie aber schon sehr gut in das Ortsleben integriert war, hatten sich unter anderem Mitarbeiter, die das Café International im Nepomuk-Forum betreuen, für sie eingesetzt und für juristischen Beistand durch einen Rechtsanwalt gesorgt (wir berichteten). Jetzt besteht eine kleine Hoffnung. Die Kommission in Düsseldorf , so teilte Anne Kober unser Zeitung mit, wird den Antrag prüfen, dass Marjana und ihre Brüder zumindest so lange im Land bleiben können, bis sie ihre Schulausbildung abgeschlossen haben. Marjana besucht zurzeit die 10. Klasse der Burgsteinfurter Realschule. Sie hat auch schon ein Praktikum im Marienhospital sicher. Ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht scheint jedoch nach Lage der Dinge im Moment ausgeschlossen.



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