Mo., 06.11.2017

Dr. Alex Rolinck gestorben Unternehmer mit Weitsicht und Empathie

Dr. Alex Rolinck † 

Dr. Alex Rolinck †  Foto: Pape

rs Burgsteinfurt Im Alter von 81 Jahren ist bereits am 28. Oktober der frühere Inhaber der Privatbrauerei Rolinck, jetzt Krombacher Brauerei, Dr. Alex Rolinck verstorben.

Nach dem Abitur am Gymnasium Arnoldinum erhielt Rolinck 1958 das Braumeisterdiplom an der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei (VLB). Seinen akademischen Abschluss als Diplom-Kaufmann erreichte er 1963 an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, wo er zwei Jahre später auch zum Thema „Branchenstatistik im Braugewerbe“ promovierte. Nach einer zwischenzeitlichen Tätigkeit für die Dr.-Oetker-Gruppe in Bielefeld trat der Verstorbene 1968 in die Brauerei A. Rolinck ein und verantwortet zunächst 25 Prozent der Geschäftsanteile. Ein Jahr später wurde er persönlich haftender Gesellschafter neben seinem Vater Alex senior und seinem Onkel Bernhard, 1991 dann alleiniger Geschäftsführer.

Mit Weitsicht, Empathie und viel unternehmerischen Geschick führte er die Burgsteinfurter Traditionsbrauerei durch eine schwierige Zeit, die von vielen technischen Veränderungen, aber auch von immer wieder notwendig werdenden Anpassungen in der Marketingstrategie geprägt war. Dabei setzte er konsequent auf Teamarbeit: „Keiner kann aus sich alleine heraus erfolgreich sein, sondern ist immer auf die Zusammenarbeit mit vielen Menschen angewiesen“, sagte er während der Feierstunde zu seinem 60. Geburtstag im Jahr 1996.

Nach 32 Jahren an verantwortlicher Position übergab Rolinck im April 2000 die Unternehmensleitung an seinen jüngeren Sohn Christian.

Langjährig war der Verstorbene als Beiratsvorsitzender der VLB sowie im Landesvorstand der Mittelstandsvereinigung der CDU in NRW tätig. Außerdem fungierte er als Mitglied im Verwaltungsrat der Sparkasse Steinfurt. Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern des „Grünen Bands im Münsterland“, des damaligen Tourismusverbands des Münsterlands. Er hinterlässt seine Frau Ursula und die Söhne Christian und Bernd.

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Die Eucharistiefeier findet am kommenden Freitag (10. November) um 11 Uhr in der Kirche St. Johannes Nepomuk statt. Anschließend erfolgt die Beisetzung.



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