Do., 11.01.2018

Amor traf beim Tanzen Leidenschaft Friedenau

Gute Stimmung herrschte bei der Feier zur Diamanthochzeit, von links Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer, Erika und Günter Strang sowie stellvertretender Landrat Bernhard Hembrock.

Gute Stimmung herrschte bei der Feier zur Diamanthochzeit, von links Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer, Erika und Günter Strang sowie stellvertretender Landrat Bernhard Hembrock. Foto: nix

Burgsteinfurt - 

Es ist lange her, seit sich Erika, geborene Rehorst, und Günter Strank trafen. Die beiden Burgsteinfurter sind seit 60 Jahren verheiratet, haben sechs Töchter und acht Enkelkinder.

Von Rainer Nix

Günter ist ein begeisterter Friedenauer Schützenbruder, der viele Jahre auch im Spielmannszug aktiv war. Bei einer Tanzveranstaltung traf er seine Erika – und Amor schoss gleich seinen Liebespfeil ab. Am Donnerstag feierten sie ihre diamantene Hochzeit. Eigentlich wollte der Diamantbräutigam Schornsteinfeger werden, doch es gab keinen Lehrherren.

Beim Renovieren der Küche gemeinsam mit dem Vater entdeckte er, dass Maler für ihn ein guter Beruf wäre. So arbeitete er schließlich in diesem Job, bis er zur Post wechselte. „Wir fuhren Kabeltrommeln quer durch Deutschland“, erinnert sich Strank an seine Zeit als Lkw-Fahrer für das Fernmeldezeugamt. Schließlich ergab sich ein Bürojob.

Diamantbraut Erika arbeitete zunächst in Vollzeit bei der Juteweberei Fischer & Co., bis zum vierten Kind immerhin noch halbtags. Der Schützenverein Friedenau war eine der großen Leidenschaften des Ehepaars.

Ebenso engagierte sich Günter in der Schießgruppe Friedenau. Rund 30 Jahre ließen die Stranks Kugeln im Kreise ihres Kegelclubs rollen. Stattlich war Günters Kaninchenzucht, die teilweise 60 Tiere umfasste. Seine Frau hatte viel Freude daran, den Garten zu hegen und zu pflegen. „Anfangs haben wir sogar noch Ackerbau betrieben, Kartoffeln und anderes gepflanzt“, sagt Erika nicht ohne Stolz, dann wurde ein Ziergarten daraus.

In der strank‘schen Großfamilie hält man zusammen. „Das war für uns immer selbstverständlich“, sagen die beiden Jubilare. Sie freuten sich über den Besuch des stellvertretenden Landrats Bernhard Hembrock, der neben Blumen auch eine Urkunde im Gepäck hatte, und Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer.



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