Do., 01.02.2018

Nachfolger für Rainer Niewerth gefunden Hans Schröder ist der „Neue“

Blumen für den neuen Technischen Beigeordneten Hans Schröder und seine Frau Karin Korten: Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer freute sich nach der Wahl über die Verstärkung im Rathaus.

Blumen für den neuen Technischen Beigeordneten Hans Schröder und seine Frau Karin Korten: Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer freute sich nach der Wahl über die Verstärkung im Rathaus. Foto: Bernd Schäfer

Steinfurt - 

Nachdem er sich den Ratsmitgliedern mit einer Präsentation noch einmal vorgestellt hatte, dauerte es nur wenige Minuten, bis der weiße Rauch aus dem Ratssaal aufstieg: Hans Schröder wird der neue Technische Beigeordnete der Stadt Steinfurt.

Von Bernd Schäfer

Schon vorher hatten die meisten Ratsfraktionen signalisiert, dass der 54-jährige Stadtplaner aus Bad Bentheim ihre Zustimmung erhalten würde. Lediglich die FWS hatte noch kurzen, nicht öffentlichen Beratungsbedarf, da Kurt Lewandowski einen Einwand zur Rechtmäßigkeit der Ausschreibung hatte.

Aber auch das änderte nichts daran, dass Hans Schröder anschließend fast einstimmig gewählt wurde – mit einer Gegenstimme von Lewandowski.

„Ich bin Planer. Das ist das, was ich gelernt habe und was ich gerne mache“, beschrieb Schröder seinen Hintergrund.

Als er die Stellenausschreibung in der Zeitung sah, habe er gleich gedacht: „Steinfurt ist eine schöne Stadt.“ Bislang ist der Bentheimer Leiter der Abteilung Stadtservice im Osnabrücker Service Betrieb (OSB).

Dort führe er als Chef von 230 Mitarbeitern einen „Gemischtwarenladen“, zu dem die Bereiche Abfall, Grünflächen und Straßenreinigung sowie ein Kompostwerk gehören.

Seine bisherigen beruflichen Stationen waren unter anderem Leipzig, Enschede und Oldenburg. Allesamt Städte, die deutlich größer als Steinfurt sind. „Ich habe noch nicht in einer Stadt dieser Größe gearbeitet“, gab er zu – freue sich aber darauf, hier einiges bewegen zu können.

„Ich möchte, dass Planung Spaß macht“, offenbarte er seinen Wunsch, neben der Verwaltung auch Bürger und Politik in die Stadtplanung einzubeziehen. Während er Burgsteinfurt von Besuchen schon gut kenne, habe er in Borghorst noch Lernbedarf – den er bei einigen Besuchen im Vorfeld seiner Bewerbung aber bereits teilweise aufgeholt habe. Erste Feststellung: „Ich habe viele Leerstände gesehen.“

Auf die Frage nach seinem zukünftigen Wohnort verwies er auf seine derzeitige Wohnsituation: Er lebe in einem älteren Haus in der Innenstadt von Bad Bentheim. „So etwas hätte ich hier auch gerne.“

Nach der Wahl überreichte Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer ihrem neuen Beigeordneten und seiner Frau Karin Korten unter dem Applaus der Ratsmitglieder einen Blumenstrauß.

Wann der „Neue“ seine mindestens achtjährige Dienstperiode im Steinfurter Rathaus antritt, steht noch nicht fest: Erst einmal muss er nun seinen Job in Osnabrück kündigen.



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