So., 04.02.2018

15 Tagesmütter Alternative zum Kindergarten

Das Bild zeig 14 der insgesamt 15 Tagesmütter aus Borghorst. Es fehlt krankheitsbedingt Elisabeth Tälkers.  

Das Bild zeig 14 der insgesamt 15 Tagesmütter aus Borghorst. Es fehlt krankheitsbedingt Elisabeth Tälkers.  

Borghorst - 

Die Kinderbetreuung in Borghorst wird nicht nur durch Kita abgedeckt. Derzeit stehen 15 Tagesmütter bereit, Familien zu unterstützen.

Die Kinderbetreuung in Borghorst wird nicht nur durch die Kitas abgedeckt. Auch 15 Tagesmütter bieten flexible Betreuungszeiten für bis zu fünf Kindern gleichzeitig an. Es können Kinder im Alter bis drei Jahren von der Tagesmutter betreut werden. Die Betreuungszeiten können nach den Wünschen der Eltern abgesprochen werden.

Tagespflegepersonen haben nach dem SGB VIII § 22 Kinder- und Jugendhilfegesetz den gleichen Förderungsauftrag wie die Tageseinrichtungen: Erziehung und Betreuung des Kindes. Die Tagespflegepersonen absolvierten Qualifizierungskurse und nach einer umfassenden Überprüfung der persönlichen und räumlichen Voraussetzungen eine Pflegeerlaubnis des Jugendamtes erhalten.

Alle Tagesmütter nehmen regelmäßig an Fortbildungen und Erste-Hilfe-Kursen teil und arbeiten eng mit der Fachberatung Kindertagespflege der Diakonie in Steinfurt, Holger Rövemeier, zusammen. Geborgenheit und Verlässlichkeit wird durch den familiären Alltag der Tagesmutter den Kindern geboten. Die Betreuungszeiten richten sich nach dem Bedarf der Eltern und dem Angebot der Tagesmutter.

Für Kinder mit Behinderungen, Entwicklungsverzögerungen, Frühförderbedarf oder chronischen Krankheiten besteht die Möglichkeit durch speziell ausgebildete Tagesmütter betreut zu werden. In Borghorst absolvierten Anja Hoffmann und Birgit Korzen-Meinert die Zusatzausbildung „Inklusion“.

Ute Vonnahme und Alexand­ra Gotthardt bieten die Kinderbetreuung in einer Großtagespflege namens „Eulenkinder“ an. Die Eulenkinder feiern im Jahr 2018 ihr fünfjähriges Jubiläum. Sie dürfen bis zu neun Mädchen und Jungen gleichzeitig betreuen. Auch hier ist die Anzahl der Kinder überschaubar und lässt eine individuellere Betreuung zu.

„Die Kindertagespflege ist somit eine gute Alternative zum Kindergarten“, meinen die Anbieter in einer Presseverlautbarung.

Gemäß der Richtlinien des Kreises Steinfurt können Eltern bei der zuständigen Fachberatung einen Antrag auf Förderung stellen. Die Eltern buchen ein wöchentliches Kontingent von mindestens zehn und höchstens 55 Stunden. Die Betreuungszeit wird in Fünf-Stunden- Schritten dem individuellen Bedarf angepasst. Sind die Eltern nicht berufstätig, gilt der Rechtsanspruch für U3 Kinder mit 20 Wochenstunden als erfüllt.

Mehr Informationen gibt es bei der Diakonie Steinfurt, Fachberatung Kindertagespflege Holger Rövemeier unter Telefon 0 25 51/1 44 40 oder per E-Mail unter roevemeier@dw-st.de.



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