Mo., 05.02.2018

Blutspendetag am HEBK Sozial engagiert

Gut sortiert: In der extra eingerichteten Caféteria konnten sich die Schüler nach der Blutspende stärken. Zum Unterrichtsprojekt gehörte auch die Erstellung einer Info-Wand zum Thema Blut und Blutspende (kl. Bild).

Gut sortiert: In der extra eingerichteten Caféteria konnten sich die Schüler nach der Blutspende stärken. Zum Unterrichtsprojekt gehörte auch die Erstellung einer Info-Wand zum Thema Blut und Blutspende (kl. Bild). Foto: Schippers

Burgsteinfurt - 

Bereits um kurz nach 10 Uhr bildeten sich am Montag Schlangen vor dem für die obligatorische Voruntersuchung umfunktionierten Kursraum am Hermann-Emanuel-Berufskolleg – entsprechend zufriedene Gesichter gab es bei den Verantwortlichen der Blutspendeaktion, die an der berufsbildenden Schule schon fast zur Tradition geworden ist.

Von Ralph Schippers

Bereits um kurz nach 10 Uhr bildeten sich am Montag Schlangen vor dem für die obligatorische Voruntersuchung umfunktionierten Kursraum am Hermann-Emanuel-Berufskolleg – entsprechend zufriedene Gesichter gab es bei den Verantwortlichen der Blutspendeaktion, die an der berufsbildenden Schule schon fast zur Tradition geworden ist. „Es beteiligen sich stets zwischen 60 und knapp 100 Schüler an der Aktion“, berichten Elisabeth Schröer und Margarita Spetter, die das von der Arbeitsgemeinschaft „Gesunde Schule“ initiierte Unterrichtsprojekt von Seiten der Lehrerschaft betreuen.

Beim Blutspendetag sind natürlich auch Schüler organisatorisch mit im Boot: In diesem Jahr sind es Zwölftklässler der Fachoberschule Gesundheit und Soziales, die allesamt schon ein Praktikum absolviert haben, wie Margarita Setter betont. Sie teilen sich an diesem Tag auf: Im Rotationsverfahren helfen sie in der Caféteria mit, backen am Stand im Eingangsbereich Waffeln oder stehen den Entnahmeteams in organisatorischen Dingen zur Seite. Am Ende des Tages gibt es für sie ein Zertifikat, das ihnen die Teilnahme an diesem Unterrichtsprojekt sowie besonderes soziales Engagement bescheinigt. „Dieses kann dann bei einer späteren Bewerbung der Mappe beigefügt werden“, sagt Elisabeth Schröer.

Die Mitarbeiter vom Blutspendedienst West des Deutschen Roten Kreuzes freuen sich, dass die Kooperation mit dem HEBK nun schon seit mehreren Jahren besteht. Keine Frage: Junge Blutspender, in der Regel sogar Erstspender, sind beim DRK beliebt. Sie wirken als Multiplikatoren und bleiben im Idealfall ein Leben lang spendenwillig.

Aber damit noch nicht genug des Guten: Der Erlös aus dem Waffel-Verkauf und dem der Caféteria wird gespendet. Beim letzten Mal für die Kinderkrebshilfe, in diesem Jahr für die Aktion „Herzenswünsche“ aus Münster.

Zum Thema

Am morgigen Mittwoch (7. Februar) ruft das Rote Kreuz in Burgsteinfurt zu einer öffentlichen Blutspende auf. Blutspender sind von 17 bis 21 Uhr im Gymnasium Arnoldinum, Pagenstecherweg 1, herzlich willkommen. Während der Blutspendezeit organisiert der DRK-Ortsverein Burgsteinfurt eine Kinderbetreuung.



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