Fr., 06.10.2017

Neun Stationen Frankfurt: Reale Gefühle in der virtuellen Realität

Mitarbeiter des Frankfurter Kunstvereins tragen Datenbrillen und laufen virtuell durch einen Raum mit Tatort-Rekonstruktionen des bayerischen Landeskriminalamts.

Mitarbeiter des Frankfurter Kunstvereins tragen Datenbrillen und laufen virtuell durch einen Raum mit Tatort-Rekonstruktionen des bayerischen Landeskriminalamts. Foto: NORBERT-MIGULETZ/Kunstverein

Besucher können mit einer VR-Brille vor Augen die Ausstellung erkunden. Die virtuellen Räume wurden nicht nur von Künstlern gestaltet, sondern auch von Spiele-Entwicklern oder dem bayerischen Landeskriminalamt.

Von dpa

Frankfurt/Main (dpa) - Die Ausstellung lässt den Adrenalin-Pegel steigen: Wer bis 7. Januar den Frankfurter Kunstverein besucht, muss in schwindelerregender Höhe auf einer Planke zwischen Hochhausschluchten balancieren oder kann die Tatorte realer Mordfälle besuchen.

Mit Hilfe von Datenbrillen tauchen die Besucher in virtuelle Welten ein, wo sie aber reale Erfahrungen machen.

«Perception is Reality - Über die Konstruktion von Wirklichkeit und virtuelle Welten» heißt die Ausstellung, die vom Wochenende an am Frankfurter Römerberg zu sehen ist. «Als eines der ersten Ausstellungshäuser in Deutschland integrieren wir ein neues Medium, Virtual Reality, in eine Ausstellung zeitgenössischer Kunst», sagte die Direktorin des Kunstvereins und Kuratorin der Ausstellung, Franziska Nori, bei der Vorbesichtigung am Freitag.

Die meisten der neun Stationen erleben die Besucher mit einer VR-Brille vor Augen und einem Controller in der Hand. Die virtuellen Räume wurden nicht nur von Künstlern gestaltet, sondern auch von Spiele-Entwicklern oder dem bayerischen Landeskriminalamt. Zu den wenigen Objekten, die ohne Brille zu erfahren sind, zählt Hans Op de Beecks «Garden Room».



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