Mo., 17.10.2016

Volleyball: Bundesliga Spontan-Reise des USC nach Schwerin

Neuzugang Julian Langgemach (links) und Sina Fuchs absolvieren mit dem USC noch einen Test in Schwerin.

Neuzugang Julian Langgemach (links) und Sina Fuchs absolvieren mit dem USC noch einen Test in Schwerin. Foto: Peter Leßmann

MünsTer - 

Für ein Testspiel und eine gemeinsame Trainingseinheit reist der USC Münster am Dienstag zum Schweriner SC. Es ist dann tatsächlich die Generalprobe vor dem Saisonstart. Bisher lief die Vorbereitung gut, auch mit Verletzungen hatte das Team kaum zu kämpfen.

Von Thomas Rellmann

Der kurzfristig angesetzte Trip nach Mecklenburg-Vorpommern hat es in sich. Am Dienstagvormittag macht sich der USC Münster auf die Reise in den Nordosten, spielt am Abend (18 Uhr) dort gegen den Schweriner SC, übernachtet vor Ort und trifft sich am Mittwochmorgen noch mal mit dem Bundesliga-Rivalen zur gemeinsamen Trainingseinheit, ehe es im Bus über die Autobahn wieder in die Heimat geht. „Das werden noch mal wichtige Eineheiten gegen einen körperlich starken Gegner“, sagt Trainer Andreas Vollmer. Da der USC gegen den Vizemeister Allianz MTV Stuttgart erst am Sonntag die Spielzeit eröffnet (14.30 Uhr) passte die spontan eingeschobene Generalprobe eigentlich gut in die Planung.

Der 50-Jährige ist derzeit bemüht, die sehr positiven Eindrücke, die der Betrachter von außen bekommen muss, ein wenig zu relativieren. „Die Details sind noch nicht perfekt. Es ist noch genug zu tun, da sind wir realistisch. Gerade individuell können wir uns ganz sicher noch verbessern. Die Hälfte der Mannschaft ist neu, und aufgrund des Budgets haben wir ja keine komplett ausgebildeten Spielerinnen geholt.“ Ergebnisse und Leistungen in den Testspielen waren bislang sehr ansprechend. Der Mitschnitt des jüngsten Spiels gegen LiB Aachen (4:1) diente aber auch zur Anbringung von Korrekturen. „Wir haben im Video nicht nur die Highlights gezeigt“, sagt Vollmer, der glücklich ist, dass abgesehen von kleineren Wehwehchen bisher alle Damen verletzungsfrei durch die Vorbereitung gekommen sind. Dass die eine oder Spielerin mal mit einer muskulären Blessur zu kämpfen hat, ist durchaus üblich während der harten Arbeit im Vorfeld des Saisonstarts.

Allzu viele Ausfälle sollte sich die Mannschaft im Laufe der nächsten Monate aber sowieso nicht einhandeln. Mit nur noch elf Kader-Mitgliedern ist das Aufgebot quantitativ nicht so üppig besetzt, wie es sich die Konkurrenz leistet.



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