Di., 29.11.2016

„Legendenbildung“ Stadion-Pläne: Markus Lewe kritisiert Preußen und die SPD

Bei seiner Ansprache beim CDU-Parteitag ging Oberbürgermeister Markus Lewe (r.) auch auf die Frage nach der Zukunft des Preußen-Stadions ein.

Bei seiner Ansprache beim CDU-Parteitag ging Oberbürgermeister Markus Lewe (r.) auch auf die Frage nach der Zukunft des Preußen-Stadions ein. Foto: Oliver Werner

Münster - 

Eindringlich hat Oberbürgermeister Markus Lewe den SC Preußen Münster und die münsterische SPD vor einer „Legendenbildung“ in der Stadionfrage gewarnt.

Von Klaus Baumeister

Bei seiner Ansprache beim CDU-Parteitag erklärte Lewe unmissverständlich, dass es eine „klare Absprache mit dem SC Preußen über den Standort Hammer Straße“ gegeben habe. Das dortige Stadion solle sukzessiv saniert und ausgebaut werden.

Die Preußen und die SPD hatten die Stadt in den vergangenen Wochen massiv kritisiert, weil der Stadt nur ein kleiner Teil des möglichen Alternativstandorts an der Nieberdingstraße gehört. Nach vorliegenden Informationen hat der alte Preußen-Vorstand keinerlei Druck auf die Stadt ausgeübt, die Flächen an der Nieberdingstraße zu kaufen. Der neue Preußen-Vorstand indes wirft jetzt der Stadt Untätigkeit vor.

Hart ging Lewe auch mit dem neuen Preußen-Präsidenten, dem SPD-Bundestagsabgeordneten Christoph Strässer, ins Gericht. Er hatte beim Preußen-Stammtisch gesagt: „Preußen Münster ist für die Stadt ein größeres Aushängeschild als der Prinzipalmarkt.“

Fotostrecke: Kreismitgliederversammlung der CDU Münster

Lewe verwies im Gegenzug darauf, dass der nach dem Zweiten Weltkrieg von den Kaufleuten wieder aufgebaute Prinzipalmarkt ein zentraler Bestandteil der münsterischen Identität sei. „Wir sind stolz auf den Prinzipalmarkt.“ Hier zeige sich das mangelnde Verständnis der SPD von Münsters Identität.



http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4467971?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686217%2F2820606%2F