Do., 05.10.2017

Meinungsaustausch 96 will reden: «Dialogangebot» im Streit mit den Fans

Martin Kind ist der Präsident von Hannover 96.

Martin Kind ist der Präsident von Hannover 96. Foto: Peter Steffen

Hannover (dpa) - Hannover 96 hat im Streit mit einigen seiner Anhänger ein Klärungsgespräch vorgeschlagen. An der Unterhaltung würden unter anderem Clubboss Martin Kind und Manager Horst Heldt teilnehmen.

Von dpa

96 reagiere damit auf einen offenen Brief mit einer Reihe von Fragen an Kind und den Clubvorstand, hieß es. Anhänger hatten jenes Schreiben vergangene Woche an den Club geschickt und veröffentlicht.

Dabei geht es um einen Dauerstreit zwischen 96-Anhängern und Kind. Die Fans protestieren gegen das Vorgehen des Unternehmers. Er will die endgültige Kontrolle über 96 übernehmen. Unter anderem boykottierten deshalb einige Fans zuletzt die Unterstützung des Bundesliga-Teams im Stadion.

96 bot nun in einem öffentlichen Brief den Fans einen «Dialog» an. Ein «Frage- und Antwortspiel per Mail» in der Öffentlichkeit erscheine nicht sinnvoll. «Das Gespräch soll der Information und dem Meinungsaustausch dienen und helfen, eine gemeinsame, vertrauensvolle Basis zu finden. In diesem Sinne würden wir Zeitpunkt, Ort und Inhalt des Gesprächs vertraulich behandeln», hieß es.

Sollte es zustande kommen, dürften maximal acht Fanvertreter teilnehmen. Vom Club würden sechs oder sieben Personen aus der Führungsriege dabei sein. Unter anderem Kind und Heldt.



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