Fr., 29.01.2016

Handball: Kreisliga Erst ausschlafen, dann gewinnen: Handballfreunde zu Gast bei Adler Münster

Philipp Göcking hat sich am Kreis durchgesetzt. Wollen er und seine Teamkollegen gegen die Adler bestehen, dürfen sie sich keine schöpferische Auszeit erlauben.

Philipp Göcking hat sich am Kreis durchgesetzt. Wollen er und seine Teamkollegen gegen die Adler bestehen, dürfen sie sich keine schöpferische Auszeit erlauben. Foto: Heidrun Riese

Greven - 

Wenn die Handballfreunde Reckenfeld/Greven 05 zum SV Adler Münster fahren, müssen sie normalerweise früh aufstehen. Der Spielplan hat diesmal ein Nachsehen mit der Kreisliga-Mannschaft um Rainer Nowack: Der Anwurf erfolgt am Sonntag erst um 13.45 Uhr. „Man kann auch Pech haben und es geht schon um 11 oder sogar um 10 Uhr los“, weiß der Trainer.

Von seinen Schützlingen erwartet er, ungeachtet der Uhrzeit, ein ausgeschlafenes Auftreten. Immerhin geht es für den Tabellendritten darum, die Siegesserie auszubauen und den Anschluss an den Spitzenreiter aus Roxel zu halten, der aktuell nur ein mickriges Pünktchen entfernt ist.

Damit es bei diesem geringen Abstand bleibt, müssen sich die 05er ins Zeug legen. Im Hinspiel schlugen sie das SV-Team mit 34:28 recht deutlich. Das Halbzeitergebnis von 12:13 aber zeigt schon, dass mit den Münsteranern nicht zu spaßen ist. „Adler war für uns schon immer ein sehr unbequemer Gegner und hat gegenüber der vergangenen Saison noch an Stärke gewonnen“, betont Nowack. Er spricht von einer erfahrenen Truppe mit einer attraktiven Spielkultur. „Mit den Akzenten, die sie im Angriff setzen, können unsere Gastgeber die gegnerische Abwehr gut ausspielen.“

„Wir müssen schnell unsere Linie finden und das Spiel bestimmen“, macht der Trainer klar, dass seine Männer vor allem auf die eigene Leistung achten müssen. Und die sollte, besonders in der Abwehr, im Vergleich zur Vorwoche gesteigert werden. „Gegen Warendorf konnten wir uns den ein oder anderen Lapsus erlauben, gegen Adler kann uns das schnell die Punkte kosten.“

Personell ist das HF-Team gegen den Tabellensechsten gut aufgestellt. Lediglich hinter dem Einsatz von Tim Wienkamp, der nach wie vor angeschlagen ist, steht ein Fragezeichen.

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