Fr., 02.12.2016

Tischtennis: Verbandsliga Greven kämpft derzeit mit stumpfen Klingen

Milan Heidkamp kommt am Wochenende wieder zum Einsatz.

Milan Heidkamp kommt am Wochenende wieder zum Einsatz. Foto: Stefan Bamberg

Greven - 

Lange Wochen waren die Verbandsliga-Herren der DJK BW Greven voll im Soll. Das Team um Kapitän Matthias Kaltmeier hatte gewonnen, was es zu gewinnen galt, verloren, womit zu rechnen war. Seit einiger Zeit nun hat sich ein gefährlicher Negativtrend eingeschlichen, schlingerte das Team vom oberen Mittelfeld in den Tabellenkeller.

Zwar hat der Aufsteiger bei einem Spiel weniger nur einen Punkt Rückstand auf die beiden davor liegenden Konkurrenten. Ein Erfolgserlebnis gegen den TTC Mennighüffen (Sonntag, 11 Uhr, Emshalle) aber ist unbedingt notwendig.

Mit 8:12 Punkten rangieren die Ostwestfalen drei Punkte vor der DJK und sind mit ihrer Mischung aus „jungen Wilden“ (Philipp Siekmann, Kevin Kupiedo) und „alten Hasen“ (Jaroslaw Kosmider) ein durchaus gefährlicher Gegner.

„Sie haben bislang eine gute Saison gespielt und sind ziemlich ausgeglichen besetzt, lediglich an Position sechs hat Mennighüffen bisher Schwächen gezeigt, weil sie dort – ähnlich wie wir – improvisieren mussten“, analysiert Reinhard Rothe, da der eigentlich als Stammspieler vorgesehene Moritz Baumeister bislang noch nicht zum Einsatz gekommen ist. „Alle vier bisherigen Siege wurden in der Besetzung mit Jaroslaw Kosmider eingefahren – ohne ihn gab es noch keinen Erfolg. Der gebürtige Pole ist zwar auch schon fortgeschrittenen Alters, scheint aber für diese Mannschaft extrem wichtig zu sein.“

Auf Grevener Seite schlägt Milan Heidkamp an Position zwei auf; mit zuletzt zwei Siegen gegen Brackwede zeigte er sich in guter Verfassung. Gleiches lässt sich über Spitzenspieler Max Haddick und Kapitän Matthias Kaltmeier (beide mit vier Siegen in Serie) sagen. „Beide haben einen kleinen Lauf – wir hoffen natürlich auch, dass sie das gegen Mennighüffen bestätigen“, sagt Rothe.

Er selbst ist immer noch stark gehandicapt und seit Wochen nicht im Vollbesitz seiner Kräfte. Geschwächelt hat zuletzt auch Stephan Bothe, der nach einem prächtigen Saisonstart (6:1 Siege) in den letzten fünf Begegnungen eine Negativ-Bilanz aufgebaut hat (3:7). Bei Rajeevan Sithamparanathan an Position sechs wird die Tagesform entscheiden.

Insgesamt hat sich die Situation am Tabellenende der Verbandsliga zugespitzt. „Aus den letzten beiden Hinrundenspielen gegen Mennighüffen und in einer Woche gegen Avenwedde sind mindestens zwei Punkte nötig, um den Anschluss an das Mittelfeld zu halten“, glaubt Rothe. Im Klartext heißt das: Ein Sieg ist Minimum.



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