Fr., 13.01.2017

Reiten Kür mit Bestnote

Auf Platz zehn arbeitete sich die Grevener Mannschaft durch eine überzeugende Kür nach vorne.

Auf Platz zehn arbeitete sich die Grevener Mannschaft durch eine überzeugende Kür nach vorne. Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

K+K-Cup in der Halle Münsterland: Der RFV St. Georg Saerbeck verzückt am Donnerstagabend in der Halle Münsterland 3000 Zuschauer mit einer glänzend vorgetragenen Mannschaftskür. Samstag entscheidet sich, ob das Team das Zeug für den Gewinn der Wanderstandarte hat. Der RFV Greven kann in das Titelrennen nicht mehr eingreifen, ist mit seinem Abschneiden aber auch zufrieden.

Von Jans Schulze Gronover

Zufriedene Gesichter beim RVF Greven, hochzufriedene beim RVF St. Georg Saerbeck . Nach den ersten beiden Prüfungen der prestigeträchtigen Bauernolympiade in der Halle Münsterland zeigten sich beide Vereine mit ihrem Zwischenresultat zufrieden. Herausragend war freilich der Kür-Auftritt der Saerbecker am Donnerstagabend: Die mit der Höchstnote von 10,0 ausgezeichnete Vorstellung katapultierte die von Christina Nordhues zusammengestellte Mannschaft in der Gesamtwertung auf Platz zwei und macht sie zu einem Anwärter auf den Gewinn der begehrten Wanderstandarte .

Dass die auf Rang zehn platzierte Grevener Mannschaft nicht in die Nähe der Trophäe kommen wird, überrascht derweil nicht. Lediglich Rebecca Gerdes war schon mehrmals beim Kürabend vertreten. Ansonsten waren durchweg unerfahrene Pferde und Reiterinnen am Start. Nach einer ordentlichen Dressur mit vier Noten im Siebener-Bereich und zwei mit einer sechs vor dem Komma startete die Mannschaft auf Platz elf. In der Kür arbeitete sie sich noch einen Platz nach vorne.

„Das haben sich die Mädels hart erkämpft. Vier Pferde, die noch nie in der Halle waren, und zwei Pferde davon, die es den Reiterinnen nicht so leicht gemacht haben. Damit sind wir zufrieden“, meinte Mannschaftführerin Lea Funke.

Derweil sorgte die Saerbecker Auswahl für einen Paukenschlag gleich zu Beginn der Kür, die aus Sicht der Experten Maßstäbe setzte. Obwohl als Erster gestartet, lieferte der RFV St. Georg eine Glanzvorstellung ab und setzte die nachfolgende Konkurrenz mächtig unter Druck. Die fantasievolle Inszenierung, abwechslungsreiche Figuren und die passende Musik brachten als Lohn Platz zwei ein. Und auch in der Gesamtwertung vermochte nur der RV Nienberge-Schonebeck die Saerbecker Vorstellung vor 3000 Zuschauern zu toppen.

Die Wanderstandarte wird mit dem abschließenden Springen am heutigen Samstagmorgen entschieden. Große Verschiebungen sind in Anbetracht der Qualität der Pferde und ihrer Reiter nicht zu erwarten. Als Favorit geht der Führende Nienberge-Schonebeck in das Finale, gefolgt vom RFV St. Georg Saerbeck und Seriensieger RV Westbevern.

► Wer nicht nur die ländlichen Reiter unterstützen möchte, sondern auch den Profis bei der Arbeit zuschauen will, der kann dies anschließend beim Mannschaftswettkampf tun. Denn dann geht es im Championat von Münster in der großen Tour weiter.



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