So., 01.10.2017

Fußball: Kreisliga A Jetzt hilft nur noch ein Pokalspiel

Blau-weißes Gestocher: Chris Helmig und seine DJK hatten beim 0:4 gegen Sassenberg keinen Spaß.

Blau-weißes Gestocher: Chris Helmig und seine DJK hatten beim 0:4 gegen Sassenberg keinen Spaß. Foto: Stefan Bamberg

greven - 

Das war gar nichts. Beim 0:4 gegen Sassenberg sah die DJK BW Greven alt aus. Die Hoffnungen richten sich nun darauf, dass es am Dienstag im Pokal besser wird.

Von Stefan Bamberg

Die Trikotfarbe der Gäste passt eigentlich ganz gut zu dem ganzen Schlamassel. Der VfL Sassenberg kommt im modischen Müllmann-Orange in die Emsaue – und beschert der DJK BW Greven einen Fußball-Nachmittag für die Tonne. 0:4 (0:1) verloren – ein Mutmacher vor dem Pokalkracher gegen Werne ist das nicht. Doch schlimmer noch: „Nach dem 0:3 haben wir uns aufgegeben“, erkennt Trainer Peter Lakenbrink.

Dass es heute nicht läuft, deutet sich bereits nach zehn Minuten an: Freistoß des VfL aus der eigenen Hälfte, Defensiv-Kuddelmuddel und Keeper David Wiethölter turnt auch etwas seltsam durch seinen Sechzehner – 0:1, ein Gegentor aus der Horrorshow. An Wiethölter aber sollte mal besser niemand rumnörgeln: Vor der Pause verhindert der Kerl nämlich mehrfach Schlimmeres (30./40./42.). Und offensiv? Klappt leider auch fast nix. Schlüsselspieler wie Jan Drees und Maurice Seikowski fehlen verletzt – in der Liga jedoch laboriert das komplette Team an einer schmerzhaften Leistungszerrung. Auch nach dem Wechsel: Sassenbergs Stefan Wortmann joggt unbehelligt von der Seitenauslinie bis in den Strafraum, zieht ab – 0:2 (57.). Die bestens organisierten Gäste haben die Sache damit erledigt, legen noch das 0:3 und 0:4 nach. Das blau-weiße Kernproblem: „Wir haben kein Selbstvertrauen“, konstatiert Lakenbrink. Was da helfen kann? Mit Blick auf den bisherigen Saisonverlauf: nur noch ein Pokalspiel. Dann mal los.



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