Do., 05.10.2017

Tischtennis: Verbandsliga Härtetest gegen den Liga-Primus

Rajee Sithamparanathan (li.) und Reinhard Bothe rechnen im Heimspiel gegen den TB Beckhausen mit jeder Menge Gegenwehr. Ein Sieg wäre schon eine echte Überraschung.

Rajee Sithamparanathan (li.) und Reinhard Bothe rechnen im Heimspiel gegen den TB Beckhausen mit jeder Menge Gegenwehr. Ein Sieg wäre schon eine echte Überraschung. Foto: Stefan Bamberg

Greven - 

Ein Topspiel wartet auf die DJK BW Greven am Wochenende. Die Tischtennisherren treffen auf den TB Beckhausen.

Ein Spitzenspiel erwartet die Herren des Tischtennis-Verbandsligisten DJK Blau-Weiß Greven am Sonntag in der Emssporthalle, denn der Gastgeber selbst ist mit 6:2 Punkten unerwartet gut gestartet und empfängt nun den verlustpunktfreien (8:0 Punkte) Tabellenführer TB Beckhausen.

Die Gelsenkirchener sind neben dem 1. TTC Münster und Union Lüdinghausen II der meistgenannte Aufstiegsfavorit und dieser Rolle bislang souverän gerecht geworden.

Die alles überragende Nummer eins im Team der Gäste ist Mike Theisen, der in der Saison 2015/16 noch erfolgreich in der Regionalliga aufschlug und in der Vorsaison eine beeindruckende Bilanz von 41 Siegen bei nur drei Niederlagen in der Verbandsliga aufzuweisen hatte.

Und auch jetzt, in der laufenden Saison, ist er wieder furios gestartet. Acht Einzel und acht Siege stehen auf seinem Konto. Auch die Nummer zwei, Thorsten Wrobel, hat Regionalligaerfahrung, kann aber nicht ganz die Topbilanz seines Teamkollegen vorweisen. Selbst die Nummer drei, Marcel Mann, hat vor einigen Jahren in Xanten noch Regionalliga gespielt. Das zeigt schon, wie stark die Beckhausener aufgestellt sind. Erst an den Positionen fünf und sechs sind sie ein wenig schwächer einzuschätzen, aber da die Gastgeber auch weiterhin auf Milan Heidkamp verzichten müssen und auch die Nummer eins der zweiten Mannschaft, Torsten Radke, am Wochenende nicht zur Verfügung steht, muss wieder Nachwuchshoffnung Roman Lakenbrink „ran“, der im Normalfall gegen beide Gästespieler natürlich Außenseiter ist.

Und natürlich muss man auch berücksichtigen, dass die Blau-Weißen zu Beginn der Saison davon profitierten, dass auch die gegnerischen Mannschaften nicht immer ihre beste Sechs an die Tische bringen konnten. Dennoch – mit 6:2 Punkten im Rücken wollen die DJK-ler dem Aufstiegsfavoriten einen möglichst lange ausgeglichenen Kampf bieten, da sie in dieser Begegnung nichts zu verlieren haben und somit „locker aufspielen“ können.

Auf jeden Fall wird den hoffentlich zahlreichen Zuschauern Tischtennissport auf hohem Niveau geboten. Man muss abwarten, wie weit die DJK mithalten wird, aber an eigenen Tischen hat man schon so manchem Favoriten „das Leben schwer gemacht“ – und das darf auch gerne am Sonntag so sein.



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