Mo., 30.10.2017

Allgemein Holland fährt zur WM . . .

Arme hoch: Die Ferienfreizeit des SC Greven 09 ist ein beliebter Dauerbrenner. 54 Kinder verbrachten eine abwechslungsreiche Woche auf der Nordseeinsel.

Arme hoch: Die Ferienfreizeit des SC Greven 09 ist ein beliebter Dauerbrenner. 54 Kinder verbrachten eine abwechslungsreiche Woche auf der Nordseeinsel. Foto: SC Greven 09

Greven - 

Nicht ins Trainings-, sondern ins Ferienlager geht es in den Herbstferien für Nachwuchskicker des SC Greven 09. Und das schon seit einigen Jahren. Die Resonanz zeigt: Ferien auf Ameland kommen richtig gut an.

Wenn Holland zur WM fährt, Brasilien den Titel holt und das Ganze auch noch auf Ameland stattfindet – dann steht die Fußball-Welt nicht Kopf. Nein, es ist Ferienzeit, oder besser Fußball-Ferienzeit. Denn im Ferienlager des SC Greven 09 dreht sich vieles um den Ball. Bei Weitem jedoch nicht alles. Die traditionelle Ameland-Freizeit mit 54 Kindern ließ offenbar keine Wünsche offen. Ein Reisebericht.

Die Herbstfreizeit des SC Greven 09, sie bewegt fast den ganzen Verein. Die Acht- bis Zwölfjährigen machten in der vergangenen Woche den Auftakt, unter ihnen auch Andreas „Musi“ Sommer. Der Trainer der Bezirksligafußballer verstärkte das Team für ein paar Tage und fieberte mit, wie die jungen 09er die kommende Weltmeisterschaft vorzogen und in selbst gemalten Trikots, in die die Jungs oft viele Stunden investiert hatten, den Weltmeister des Jahres 2018 ermittelten. Kurios und doch selbstverständlich: Die Holländer durften als Gastgeber, mitspielen. Zum Titel reichte es für sie jedoch nicht. Der ging auch nicht an den Titelverteidiger aus Deutschland, sondern vielmehr an einen der anderen Favoriten, Brasilien. Höhepunkt des Turniers war der Flutlichtspielabend, bei dem große Scheinwerfer in den Bäumen um das Spielfeld installiert wurden.

So viel zum Fußball-Programm. Ansonsten tobten die Jungen bei durchwachsenem Herbstwetter über die Strände der beliebten Urlaubsinsel, erkundeten das Watt eroberten und statteten dem Leuchtturm einen Besuch ab. Außerdem wurde mit dem ganzen Tross ein Strandtag eingelegt. Einige der Kinder sowie Betreuer zog es dabei auch in die kühle Nordsee. Andere gruben sich im Sand ein, und wieder andere tobten in den Dünen.

Dass es dabei an der nötigen Energie nicht fehlte, dafür sorgte einmal mehr ein eingespieltes Küchenteam, dessen Leistung die Ferien-Fahrer mehrfach mit tosendem Beifall honorierten.

Und auch die Nachtwanderung kam prima an und ließ so manchem, auch von den Älteren, den Schrecken in die Glieder jagen.

Seit Samstag ist der erste Teil des Ameland-Lagers Geschichte. Doch die Geschichten, die die Kinder von ihren Abenteuern an der Nordsee mit heim gebracht haben, dürften das Ende der Freizeit noch lange überdauern. Vielleicht sogar bis zum kommenden Jahr, wenn es wieder heißt: Ameland, wir kommen . . . und Holland fährt wieder zur WM.



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