Mo., 06.11.2017

Fußball: Kreisliga B1 Steinfurt SCR hechelt Rodde hinterher

Die erste Saisonniederlage musste SCR-Kapitän Taner Gezer verkraften.

Die erste Saisonniederlage musste SCR-Kapitän Taner Gezer verkraften. Foto: th

Reckenfeld - 

Das erste von drei Spitzentreffen haben die Reckenfelder Fußballer vergeigt. Nach dem 0:2 gegen Rodde ist das Team von Julian Lüttmann auf Platz vier abgerutscht.

Von Sven Thiele

Um 16:18 Uhr ist es amtlich. Zum ersten Mal in dieser Saison muss sich der SC Reckenfeld mit der Rolle des Verlierers abfinden. Und das zurecht, findet Julian Lüttmann. „Wir kamen heute leider nicht für einen Sieg in Frage“, gesteht der SCR-Coach nach der 0:2 (0:0)-Niederlage unumwunden ein, in Eintracht Rodde den Meister gefunden zu haben. Der Tabellendritte entzaubert die Reckenfelder Elf, die in diesen 90 Minuten fast immer einen Schritt zu spät am Ball ist. So auch in der vermeintlichen Schlüsselszene, als zunächst Taner Gezer den Ball im Aufbauspiel vertendelt, Roddes pfeilschneller Manuel Lübke wie so häufig in dieser Partie bis zum Strafraum nicht einzufangen ist, er auf Philipp Heller vorlegt, der jedoch vom heraus geeilten Sebastian Scholmeyer zu Fall gebracht wird. Der Gefoulte verwandelt höchst persönlich zur 1:0-Führung in einem Spiel, in dem Rodde über die gesamte Distanz hinweg die besseren Chancen besitzt. 63 Minuten sind zum Zeitpunkt des Führungstreffers vorüber. SCR-Schlussmann Scholmeyer hatte seine Mannschaft gläzenden Paraden bereits das eine oder andere Mal vor einem Rückstand bewahrt. Und die bis dato so erfolgreiche SCR-Offensive? Sie holt in den verbleibenden 30 Minuten die Brechstange hervor. Mit überschaubarem Erfolg. Unmittelbar nach dem Rückstand ist es Andreas Wagner, der den Ausgleich auf dem Fuß hat. René Köster köpft in der 85. Minute an den Pfosten. Mehr bringen die Reckenfelder an diesem Sonntagnachmittag nicht zu Stande. Pech haben sie, als der Unparteiische ihnen im ersten Durchgang in einer Elfmeter würdigen Szene keine Strafstoß zuspricht. Ob es gerecht hätte? Julian Lüttmann findet klare Worte: „Wir hätten es heute nicht verdient.“ Den Schlusspunkt in einem bisweilen hektischen Schlagabtausch setzt erneut ein Rodder Spieler. Wieder ist es Philipp Heller, der zum entscheidenden 2:0 trifft. Rodde bleibt damt Tabellendritter, Reckenfeld rutscht auf Rang vier ab und darf nun im nächsten Spitzenspiel den Beweis antreten, zurecht zum Führungsquartett der Liga zu gehören.



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