Fr., 10.11.2017

Fußball: Kreisliga A1 Münster Träger der Roten Laterne

Solide Vorstellung: Jonas Averbeck war am Donnerstag einer der wenigen Lichtpunkte im DJK-Spiel.

Solide Vorstellung: Jonas Averbeck war am Donnerstag einer der wenigen Lichtpunkte im DJK-Spiel. Foto: Stefan Bamberg

Greven - 

Der DJK Greven steht ein harter Winter bevor. Im Kellerduell bei Germania Mauritz bleibt die Mannschaft von Henrik Mester und Peter Talmann chancenlos.

Von Sven Thiele

Wäre die Rote Laterne eine Art Auszeichnung, die DJK-Fußballer hätten sie sich an diesem nasskalten Donnerstagabend redlich verdient. Im Kellerduell des Spieltages überließen kraft-, ideenlos und bisweilen überfordert wirkende Grevener den in allen Belangen überlegenen Gastgebern von Germania Mauritz drei Punkte und übernahmen im Gegenzug das Schlusslicht im A-Liga-Express. Nach dem 0:3 (0:2) dürfte eines klar sein: Dem noch vor wenigen Wochen furios gestarten Aufsteiger steht ein harter Winter bevor.

Gerade fünf Minuten waren gespielt, da zappelte der Ball das erste Mal im Netz von Lukas Funke, der an diesem Abend auf schwer bespielbarer Asche reichlich Gelegenheit besaß, sein Können unter Beweis zu stellen. Während Grevens Schlussmann immer wieder brenzlige Situationen zu entschärfen hatte, blieb sein Gegenüber nahezu unbeschäftigt. Die Münsteraner Führung, schon in der 14. Minute auf 2:0 in die Höhe geschraubt, entsprach jedenfalls dem einseitigen Spielverlauf.

Während die von Timo Ascheberg, Jonas Averbeck, Niklas Berkemeier und Simon Liebers organisierte Abwehr einigermaßen stabil stand, taten sich im Mittelfeld Lücken auf, die Chris Helmig, Nikolai Lange, Jan Drees und Stefan Heitmann nicht zu füllen verstanden. Und in der Offensive fand die DJK erst gar nicht statt. Dario Kemper und Youri Hidding blieben ebenso wirkungslos wie der später eingewechselte Torben Mais. Dass dem Aufsteiger augenscheinlich die personellen Alternativen fehlen, selten zuvor trat dies so offensichtlich zu Tage wie an diesem Donnerstag, der für die Grevener das genaue Gegenteil des erhofften Befreiungsschlages wurde.

Ein einziger nennenswerter Torschuss: Mehr brachte die DJK in 90 Minuten nicht zu Stande. Mauritz setzte dagegen nach 80 Minuten den Schlusspunkt zum 3:0. Das war zu wenig, um beim direkten Konkurrenten mithalten zu können. Aber es genügte, um nach 13 Spieltagen Träger der Roten Laterne zu werden. Und vieles spricht im Moment dafür, dass sich daran vorerst auch nichts ändert.



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