Do., 07.12.2017

Handball: Kreisliga Leckerbissen zum Abschluss

Kreisläufer Walter Kusmitsch will sich am Wochenende auch vom Topteam aus Münster nicht bremsen lassen.

Kreisläufer Walter Kusmitsch will sich am Wochenende auch vom Topteam aus Münster nicht bremsen lassen. Foto: Heidrun Riese

Greven - 

Zum sportlichen Abschluss des Jahres bieten die Handballfreunde Reckenfeld/Greven ihren Zuschauern noch einmal einen echten Leckerbissen. Die Mannschaft von Trainer Martin Halfmann trifft als Tabellendritter auf den aktuellen Ligaprimus SV Adler Münster.

Bevor die Geschenke eingepackt, der Christbaum geschmückt und der Weihnachtsbraten in den Ofen geschoben werden, gehen die Kreisliga-Männer der Handballfreunde Reckenfeld/Greven 05 noch einmal auf Torejagd. Am letzten Spieltag des Jahres steht ein echtes Highlight an: Mit dem SV Adler Münster kommt am Sonntagabend (Anwurf: 18 Uhr) der aktuelle Tabellenführer in die Emssporthalle.

Obwohl in dieser Begegnung der Erste auf den Dritten trifft, möchte Martin Halfmann nicht unbedingt von einem Spitzenspiel sprechen. Denn die Münsteraner haben ganze sechs Minuspunkte weniger auf dem Konto als seine eigene Mannschaft. „Daher sehe ich uns nicht auf einer Stufe mit Adler“, erklärt der Trainer. Seinen Schützlingen räumt er aber durchaus eine Chance auf einen Sieg gegen den Favoriten ein. „Wenn es bei uns so gut läuft wie in den vergangenen Wochen“, betont er, „dann können wir das Spiel gewinnen“.

Mit vier Erfolgen im Rücken ist schon mal für das nötige Selbstbewusstsein gesorgt. Hinzu kommt, dass die 05er vor eigenem Publikum spielen. Außerdem gibt es noch einen besonderen Anreiz für das HF-Team: „Nach dem fünften Sieg in Folge dürfen sie im Training auch mal Fußball spielen, das habe ich den Jungs versprochen“, erklärt Halfmann. „Aber eigentlich“, wirft er ein, „brauchen sie keine extra Motivation, denn an Kampfgeist mangelt es ihnen wirklich nicht“.

Und genau den brauchen die 05-er, um gegen den Spitzenreiter bestehen zu können. „Das ist eine sehr erfahrene Mannschaft, die schon lange zusammenspielt und wenige Fehler macht“, weiß der HF-Coach über den starken Gegner. „Etwa drei Viertel des Teams hat mal in der Landesliga oder höher gespielt. Für mich ist Adler neben Sparta der Top-Kandidat für den Aufstieg.“

Personell ist das HF-Team für die schwere Aufgabe gut gerüstet: Hinter den Einsätzen von Marco Redmer (Knie) und Christoph Wallroth (Rücken) stehen zwar noch Fragezeichen, dafür ist Marvin Henschke am Sonntagabend mit von der Partie.



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