Di., 12.12.2017

Jugendhandball Spielerischer Minihandball

Das E1-Junioren-Team: Hinten von links mit Pia Schlautmann, Stella Ahlert, Sina Frische, Lara Brockhaus, Emily Perry, Johanna Kappelhoff, Zoe van Evert, Trainerin Heike Schäpermeier, Juliana Lengermann, Trainerin Rosi Wagemann. Vorne: Viktoria Dragu und Daria Oana.

Das E1-Junioren-Team: Hinten von links mit Pia Schlautmann, Stella Ahlert, Sina Frische, Lara Brockhaus, Emily Perry, Johanna Kappelhoff, Zoe van Evert, Trainerin Heike Schäpermeier, Juliana Lengermann, Trainerin Rosi Wagemann. Vorne: Viktoria Dragu und Daria Oana. Foto: SC Greven 09

Greven - 

Die Resonanz gibt den Verantwortlichen der Handballabteilung des SC Greven 09 recht. Die Nachwuchsarbeit floriert wieder. Bei den E-Junioren ist der Ansturm besonders groß.

Fangen, prellen, werfen – viele Grundfertigkeiten für ein schnelles Kombinationsspiel im Handball werden in der E-Jugend gelegt. So auch in den beiden Mädchenmannschaften des SC Greven 09. Einige von ihnen haben schon bei den Minis angefangen, andere kommen erst in der E-Jugend zum Handball. Sie alle haben Spaß am Spiel. Was sich auch an der Resonanz bemerkbar macht. Der SC Greven 09 hat in der aktuellen Saison mit fast 30 Mädchen außergewöhnlich viele Mädchen in dieser Altersklasse am Start.

„Wir mussten zwei Mannschaften melden, damit auch alle spielen können“, so Trainerin Rosi Wagemann. Sie ist selber einst als E-Jugendliche in Ladbergen mit dem Handball angefangen – und diesem Hobby heute noch eng verbunden. „Die Mädchen liegen mir am Herzen, sie sollen sich wohl fühlen. Da gehört in diesem Alter auch noch mal die eine oder andere Kuscheleinheit dazu“, weiß sie aus Erfahrung.

Die Trainerin der E2, Heike Schäpermeier, gehört zu den Urgesteinen im Grevener Handball und hat schon einige der älteren Grevener Talente auf ihrem Werdegang begleitet: „Ich schaue mir auch später gerne Spiele an, um zu sehen, wie sich die Mädchen entwickeln.“

In dieser Saison spielt in der E1 der ältere Jahrgang. Die Mannschaft hatte gerade in den ersten Spielen starke Gegner. Dreimal gingen Partien knapp verloren. „Wenn wir heute auf diese Mannschaften treffen würden, dann würden wir die Spiele für uns entscheiden können“, ist sich Rosi Wagemann sicher. Denn die letzten Partien konnten alle sehr hoch gewonnen werden. Die Mädchen zeigen nun das schnelle Spiel nach vorne und haben als Team zusammengefunden.

Die E2 ist der jüngere Jahrgang. Treffen sie auf Mannschaften, die auch viele jüngere Spielerinnen im Kader haben, dann machen sie schon richtig gute Spiele. „Es gibt in der E-Jugend schon krasse Größenunterschiede bei den Mädchen“, weiß Heike Schäpermeier, „aber darauf kommt es nicht an, sondern auf Spielverständnis, Geschicklichkeit und Schnelligkeit.“ Der SC Greven 09 unterstützt daher den neuen Ansatz einer vielseitigen Ausbildung im Handball. „Es ist immer wieder faszinierend, die Entwicklung vom spielerischen Minihandball zum schnellen Kombinationshandball mit kleinen Spielzügen zu sehen.“ Bei diesen Worten leuchten Rosi Wagemanns Augen – und man glaubt ihr, dass sie bei den Mädchen das zarte Pflänzchen Handballsport bestens hervorzuzaubern weiß.



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