Di., 05.05.2015

Daniel Pugge läuft und filmt Der Mann mit der Kamera

Mit Kamera am Stirnband ist Daniel Pugge aus Horstmar auch beim Stiftslauf in Nottuln an den Start gegangen und hat den Film auf seiner Homepage allen Läufern zum Anschauen präsentiert.

Mit Kamera am Stirnband ist Daniel Pugge aus Horstmar auch beim Stiftslauf in Nottuln an den Start gegangen und hat den Film auf seiner Homepage allen Läufern zum Anschauen präsentiert. Foto: Johannes Oetz

Horstmar - 

Brille, Stirnband, Kopftuch oder Basecap – die Möglichkeiten, den Kopf beim Laufen zu bekleiden oder zu bestücken sind vielfältig. Webcam kommt eher selten vor, ist für Daniel Pugge aus Horstmar aber nichts Neues. „Ich habe vor einem Jahr damit angefangen. Mittlerweile ist das schon mein 26. Lauf, bei dem ich die Kamera dabei habe“, sagt der 31-Jährige. Beim Stiftslauf in Nottuln fiel er damit unserem Fotografen auf und landete direkt bei den Sportfotos der Woche auf den WN-Seiten.

Von Günter Saborowski

Beim Strongman-Run 2011 in Weeze durfte dieses Equipment am Kopf des Horstmarer Leichtathleten ebenfalls nicht fehlen, jetzt, am Samstag am Nürburgring bei der 2015er Auflage, will er seine Kamera auch wieder tragen. „Das hat sonst noch keiner gemacht, deshalb habe ich damit angefangen.“ Der Grund? „Ich will die Leute zum Laufen animieren. Ich filme ja auch das Drumherum, und wenn die Teilnehmer sich wiedererkennen, dann freut sie das. Außerdem mache ich dadurch natürlich auch Werbung für mich und meine Webseite“, sagt Pugge. Mit steigender Resonanz, denn täglich kommen ungefähr 200 Leute auf seine Seite www.danielpugge.de, erzählt er.

35 Minuten und sieben Sekunden benötigte der Sportlehrer für die 10000 Meter-Strecke in Nottuln . Schon gut, aber kaum rekordverdächtig; doch darum geht es dem Horstmarer auch nicht. Schaut man sich seine Bilder bei Facebook oder auf der Homepage an, sticht eher ein Vergleich mit Turner Fabian Hambüchen ins Auge. Muskeln, so weit das Auge reicht. Eigentlich das Gegenteil einer klassischen Läuferfigur – lang und dünn – a la Harald Norpoth oder Jan Fitschen. „Zehn Sekunden fehlten mir in Nottuln an meiner Bestzeit über 10 km“, sagt er, kann also schon unter 35 laufen. „Schneller geworden bin ich erst, seit ich meine Ernährung umgestellt habe. Ich esse kaum mehr Kohlenhydrate. Krafttraining und Ausdauersport schließen sich nicht aus“, sagt er und liefert den Beweis dafür – aus eigener Erfahrung. Außerdem kann es kaum schädlich sein, wenn sich am Körper eines „Strongman“ ein paar Muskeln befinden, die ihm über die oftmals eher unwirtlichen Hindernisse helfen, die einem bei diesem Wettbewerb für die ganz Harten in den Weg gesellt werden.

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Das hat sonst noch keiner gemacht.

Daniel Pugge

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