Do., 14.09.2017

Reiten Altkreise verschmelzen

Der Vorstand des Kreisreiterverbandes Steinfurt (v.l.): Paul Laumann, Erich de Wit, Heiko Auch, Fritz Ibershoff, Guido Hübers, Heidemarie Gehring-Isdepsky, Gerhard Wernink) besiegelte nun die Auflösung und Verschmelzung der Altkreise unter notarieller Betreuung durch Ulrich Peters (re.). Es fehlt Sylvia von Heeremann-Unterberg.

Der Vorstand des Kreisreiterverbandes Steinfurt (v.l.): Paul Laumann, Erich de Wit, Heiko Auch, Fritz Ibershoff, Guido Hübers, Heidemarie Gehring-Isdepsky, Gerhard Wernink) besiegelte nun die Auflösung und Verschmelzung der Altkreise unter notarieller Betreuung durch Ulrich Peters (re.). Es fehlt Sylvia von Heeremann-Unterberg. Foto: Simone Friedrichs

Kreis Steinfurt - 

Neben dem Kreisreiterverband Steinfurt als oberstem Gremium auf Kreisebene gab es auch noch die Altkreisverbände Steinfurt und Tecklenburger Land. Damit ist es nun vorbei. Die Verschmelzung der beiden Verbände wurde jetzt notariell beurkundet.

Von Simone Friedrichs

Bislang gab es zwar einen Kreisreiterverband Steinfurt für den ganzen Kreis, allerdings auch immer noch die Altkreisverbände Steinfurt und Tecklenburger Land. Nun wurde die Verschmelzung beider Altkreise mit dem Kreisverband notariell beurkundet (vorläufig) und damit die Altkreisverbände aufgelöst.

„Seit 2000 gibt es die Idee der Auflösung der Altkreisverbände. Damals gab es aber noch zu viele Mitglieder, die an den alten Strukturen festhalten wollten“, erklärte Paul Laumann, stellvertretender Vorsitzender des Kreisreiterverbandes Steinfurt. Gemeinsam mit dem unlängst verstorbenen Baron Constantin Heeremann von Zuydtwyck und dessen Tochter Sylvia von Heeremann-Unterberg (Vorsitzende des Kreisreiterverbandes) hatte Laumann die Verschmelzung auf den Weg gebracht.

Im Rahmen von drei außergewöhnlichen Mitgliederversammlungen wurde nun der Verschmelzung zugestimmt und die Altkreise aufgelöst. In allen drei Versammlungen stimmten die Vertreter von insgesamt 26 anwesenden Vereinen einstimmig zu. „Jetzt sind wir endlich eine große Familie. Der Baron hätte sich darüber sehr gefreut“, so Laumann.

Im Zuge der Verschmelzung werden nun Kassenführungen, Satzungen und weitere Verbandsangelegenheiten vereinheitlicht und unnötige Bürokartie vermieden. Für die Teilnahme an Turnieren wie zum Beispiel beim K+K-Cup werden die Turnier- und Startergemeinschaften Steinfurt und Tecklenburg allerdings möglich bleiben. Was mit den Altkreisstandarten in Zukunft geschieht, wird nun im Vorstand beraten und in der nächsten JHV abgestimmt.

Der juristisch mit der Angelegenheit betraute Notar Ulrich Peters wies darauf hin, dass bis zur endgültigen Beurkundung eine vierwöchige Klagefrist eingehalten werden müsse. Nicht anwesende Reitvereine, die Mitglied im Kreisreiterverband oder einem der Altkreisverbände sind, können bis zum 2. Oktober gegen die Verschmelzung klagen.



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