Sa., 16.09.2017

Fußball: Kreisliga A Steinfurt Germanen bleiben nach Sieg in Ochtrup oben

Ochtrups Mittelfeldspieler Felix Fiedler (M.) setzt sich im Laufduell mit den beiden Horstmarern Steffen Exner (l.) und Dennis Ünalir durch.

Ochtrups Mittelfeldspieler Felix Fiedler (M.) setzt sich im Laufduell mit den beiden Horstmarern Steffen Exner (l.) und Dennis Ünalir durch. Foto: Marc Brenzel

Ochtrup - 

Lange sah es am Samstag so aus, als sollte der SC Arminia Ochtrup zumindest einen Punkt aus dem Duell mit Tabellenführer Germania Horstmar holen. Doch da machte der Spitzenreiter nicht mit und schlug in der Schlussphase eiskalt zu.

Von Marc Brenzel

Der TuS Germania Horstmar hat seine Spitzenposition in der Kreisliga A verteidigt. Am Samstag gab es einen 2:0 (0:0)-Erfolg bei Arminia Ochtrup. Trainer André Rodine musste sich aber lange gedulden, ehe seine Mannschaft die Entscheidung herbeiführte. Die beiden Treffer von Steffen Exner (82.) und Lars Berkenbrock (89.) fielen erst in der Schlussphase.

Die favorisierten Gäste brauchten einige Anlaufzeit, ehe sie durch Daniel Smith (19./28.) und Steffen Exner (33.) vor dem gegnerischen Tor auftauchten. Ansonsten entschärfte der im Kollektiv gut nach hinten arbeitende SCA die Offensivabteilung seines Kontrahenten. „Wir waren vom Kopf her viel zu langsam“, sprach Rodine von einer schwachen ersten Hälfte seiner Elf.

Unmittelbar nach dem Seitenwechsel verloren die Arminen allerdings kurz die Orientierung. Die Germanen kamen zu zwei Toren von Sven Sunke (47./50.), die aus der Sicht von Schiedsrichter Christoph Ipe (Wettringen) aufgrund von Abseitsstellungen jedoch nicht anzuerkennen waren. „In dieser Phase waren wir zu unkonzentriert, was ja beinahe auch Konsequenzen gehabt hätte“, fand Ochtrups Coach Frank Averesch.

Dessen Team engagierte sich zwar enorm, fand aber in der gegnerischen Hälfte kaum statt. So deutete sich zeitnah an, dass ein mögliches 0:0 das Maximale für die Hausherren sein dürfte. Die Horstmarer bekamen mit zunehmender Spielzeit mehr Sicherheit in ihre Pässe und so in Schussdistanzen. Das war auch beim Führungstreffer der Fall, als Exner aus 18 Metern die rechte untere Ecke anvisierte – 0:1. Als der eingewechselte Lars Berkenbrock kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit das 2:0 nachlegte, war die Entscheidung gefallen.

„Wir haben das taktisch hervorragend gemacht, sind dafür aber nicht belohnt worden. Die Niederlage tut weh, wirft uns aber nicht um“, so Averesch. Für Rodine stand nach dem Abpfiff fest: „Wir haben uns in der zweiten Halbzeit deutlich gesteigert, mehr nach vorne gemacht als der Gegner und hinten so gut wie gar nichts mehr zugelassen. Daher geht der Sieg in Ordnung.“

Arminia Ochtrup: Neumann – Bode, J. Engbring, Beckmann, Carvalho – Fiedler – Kutzmann (87. Heilig), Hannekotte, Roters (87. M. Engbring), Liening – Ozog (77. Lienkamp).

Germania Horstmar: Kock – Jung, Oepping, Höing, A. Berkenbrock (90. Klostermann) – Ünalir (46. Kosakowski), Wehrmann, Hellenkamp, Exner – Smith, Sunke (87. L. Berkenbrock).

Tore: 0:1 Exner (82.), 0:2 L. Berkenbrock (89.).



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