Fr., 03.11.2017

Fußball: Kreisliga A Steinfurt TuS Laer erwartet den Spitzenreiter

Frank Hallau (l., hier im Zweikampf gegen Jens Wietheger) hat seine Gelbsperre abgesessen und kann gegen Horstmar wieder eingesetzt werden.

Frank Hallau (l., hier im Zweikampf gegen Jens Wietheger) hat seine Gelbsperre abgesessen und kann gegen Horstmar wieder eingesetzt werden. Foto: Thomas Strack

Laer/Horstmar - 

Zwei in direkter Nachbarschaft – in der Tabelle allerdings nicht unbedingt – treffen sich am Sonntag um 14.30 Uhr zum Spiel um Meisterschaftspunkte: Der TuS Laer 08 erwartet Germania Horstmar.

Von Günter Saborowski

Während es bei dem einen TuS glänzend läuft und sich die Mannschaft von Trainer Andre Rodine an der Tabellenspitze sonnen kann, hat der andere TuS massive Probleme. 2:5 zuletzt nach 2:0-Führung, 1:3 gegen Ligaschlusslicht Neuenkirchen IV und 2:6 gegen Borussia Emsdetten II. Der TuS Laer spielt wie eine launische Diva – mal gut, mal schlecht.

Die Zufriedenheit hält sich beim Horstmar-Coach Andre Rodine angesichts der jüngsten drei Gegentore im Spiel gegen Neuenkirchen III in Grenzen. Die ärgern ihn, in der Abteilung ganz hinten wünscht sich der Horstmarer Trainer mehr Stabilität. Dass er das Nachbarschaftsderby in Laer gerne gewinnen möchte, steht außer Frage. Rodine weiß auch, dass es bei den Nullachtern derzeit nicht sonderlich gut läuft: „Die letzten Ergebnisse sind nicht so pralle. Ich befürchte, dass die Laerer das Spiel gegen uns zum Anlass nehmen werden, um den Trend umzudrehen“, stellt sich Rodine auf eine verbissene Auseinandersetzung gegen den Tabellenfünften ein.

„In unserer Situation ist es egal, wen wir als Gegner haben. Es wird Zeit, dass wir mal über 90 Minuten eine vernünftige Leistung auf den Platz bringen“, sagt Laers Trainer Florian Dudek, der natürlich auf die zweiten 45 Minuten beim FCE Rheine II anspielt. Ein Problem war, dass die Nullachter quasi ohne Innenverteidiger spielen mussten, da alle etatmäßigen Leute verletzt waren. Das sieht für die Begegnung gegen Horstmar anders aus. Sowohl Thorsten Blanke als auch Frank Hallau und Fabio Giantedeschi können eingesetzt werden. Einziger Ausfall beim TuS Laer – außer den Langzeitverletzten – ist Kai Bröker, der sich seit dem Rheine-Spiel mit Schmerzen im Knie herumplagt.

Beim TuS Germania kann Andre Rodine seine beste Besetzung aufs Feld schicken. Sogar Steffen Exner und Thorsten Höing, die zuletzt wegen der fünften Gelben Karte pausieren mussten, sind wieder dabei.

►  Anstoß: Sonntag, 14.30 Uhr, Sportanlage Laer.



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