Di., 12.09.2017

Triathlon: Der 70.3-Wettkampf auf Rügen Burgsteinfurter Triathleten fahren zur 70.3-Weltmeisterschaft nach Südafrika

Für Marathon starteten Sascha Bode, Torsten Wienefoet, die künftige WM-Teilnehmerin Petra Stöppler und Wolfgang Probst (v.l.).

Für Marathon starteten Sascha Bode, Torsten Wienefoet, die künftige WM-Teilnehmerin Petra Stöppler und Wolfgang Probst (v.l.). Foto: Marathon Steinfurt

Burgsteinfurt - 

Burgsteinfurt entwickelt sich immer mehr zu einer Triathlon-Hochburg. Das zeigte sich beim 70.3.-Wettkampf auf Rügen. Mit Petra Stöppler (Marathon) und Jonas Schlieckmann (Tri Team) buchten zwei Sportler aus Stemmert die Tickets für die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in Südafrika.

Die Triathlon-Rennserie „Ironman 70.3“ machte am Wochenende Station auf Rügen. Die Ostsee-Insel ließ dabei die sportlichen Träume zweier Ausdauersportler aus Burgsteinfurt wahr werden: Jonas Schlieckmann (Tri Team) und Petra Stöppler (Marathon) sicherten sich Startplätze für die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in Südafrika.

Der Wettkampftag bescherte den rund 1500 Startern vielversprechende Bedingungen. Für das Schwimmen (1,9 Kilometer), das an der Seebrücke von Binz gestartet wurde, benötigte Schlieckmann 31 Minuten. Die 90 Kilometer lange Radstrecke über Prora, Bergen und Putbus und zurück nach Binz war wie geschaffen für die Flachländer aus dem Münsterland. Allerdings war auch mit böigem Wind zu kämpfen. Schieckmann spielte seine Stärken aus und ging als Achter in der Altersklasse M 35 zum Laufen über.

Der Kurs bescherte den Teilnehmern einen knackigen und vier Mal zu bezwingenden Anstieg von elf Prozent am Klünderberg. Diese Steigung verlangte den Sportlern bei mittlerweile sommerlichen Temperaturen alles ab. Der Tri-Teamer legte die 21 Kilometer in 1:38:56 Stunden zurück, was eine Gesamtzeit von 4:36:08 Stunden und die Quali für die WM in der Nelson-Mandela-Bay bei Port Elizabeth bedeutete.

Dort darf auch Petra Stöppler von Marathon Steinfurt starten. Sie benötigte für den 70.3-Triathlon auf Rügen 5:04:29 Stunden (Schwimmen: 33:10; Rad: 2:37:35, Laufen: 1:45:31). Damit siegte sie in der AK 50. In der Gesamtwertung reihte sich Stöppler auf Platz 359 ein.

Schnellster Marathoni war Wolfgang Probst, der auf der Mitteldistanz eine neue persönliche Bestzeit erzielte (4:43:13) und auf Platz 171 des Gesamtfeldes sowie als 21. der AK M 45 ankam.

Mit Sascha Bode und Torsten Wienefoet stellten sich zwei Marathon-Mitglieder aus Ochtrup den Herausforderungen. Bode finishte in 5:06:04 als 55. der AK M 35 und als 371. aller Starter. Wienefort brauchte 5:11:18 (M 35: 66./Gesamt: 435.).



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