Mo., 16.10.2017

Fechten beim TB Burgsteinfurt Triumph im zweiten Anlauf

Blickfang fürs Regal: Die Bestplatzierten (v.l.) Luis Klein, Sieger Stef de Greef und Max Tiemann nahmen neben einer Urkunde auch einen Pokal mit nach Hause.

Blickfang fürs Regal: Die Bestplatzierten (v.l.) Luis Klein, Sieger Stef de Greef und Max Tiemann nahmen neben einer Urkunde auch einen Pokal mit nach Hause. Foto: Jan Gudorf

Burgsteinfurt - 

Beim Junioren-Turnier „Steinfurter Schloss“ siegte der Belgier Stef de Greef. Aber auch der Nachwuchs des TB Burgsteinfurt rückte ins Rampenlicht.

Am Tag zuvor schnitt Luis Klein mit Rang acht beim STU-Cup noch besser ab als sein auf Platz zehn gelisteter Kontrahent Stef de Greef. Doch beim Junioren-Turnier „Steinfurter Schloss” drehte der Belgier den Spieß um und besiegte Klein im Finale mit 15:12.

Wie schon seinem älteren Bruder Felix am Vortag, gegen den er im Viertelfinale des STU-Cups ausgeschieden war, blieb Klein damit letztlich nur Platz zwei. Im Halbfinale hatte sich der Fechter der TSG Weinheim knapp gegen den Niederländer Daniel Giacon durchgesetzt. De Greef hatte beim 15:11 gegen den Bocholter Max Tiemann weniger Mühe, verletzte sich in diesem Gefecht jedoch am Fuß.

Dennoch lief das Finale früh in seine Richtung, zwischenzeitlich führte der 19-Jährige mit 8:3. Doch Klein kämpfte sich heran und ging beim 10:9 erstmals in Führung. Letztlich hatte de Greef nach einem langen Kampftag, der für beide bereits um neun Uhr begonnen hatte und erst rund acht Stunden später endete, aber den längeren Atem. Im zweiten Drittel des Gefechts zeigte er sich einen Tick reaktionsschneller und präziser, weshalb er die Planche schließlich als verdienter Sieger verließ. Dies blieb ihm im Vorjahr vergönnt, als er sich im Finale knapp mit 14:15 hatte geschlagen geben müssen.

Das gleiche Ergebnis musste auch Tom-Florin Löhr in der Runde der letzten 32 hinnehmen. Trotz einer 14:11-Führung gegen den Belgier Timothy Navas verpasste der Burgsteinfurter den Einzug ins Achtelfinale. „Dass er es bis dahin geschafft hat, ist dennoch ein toller Erfolg”, lobte Jerzy Nowakowski, Diplomfechtmeister vom TB. Mit Platz 17 war Löhr wie schon am Vortag der erfolgreichste Fechter des Gastgebers.

Doch auch die übrigen Burgsteinfurter wussten sich im großen Teilnehmerfeld von 129 Sportlern der Jahrgänge 1998 bis 2003 zu behaupten. Toni Menzel und Julius Tiedemann setzten sich in der Vorrunde gegen die internationale Konkurrenz aus Belgien, Frankreich und den Niederlanden durch, verloren jedoch in der ersten K.o.-Runde. Für Jonas Hüsing war nach der Vorrunde Schluss. „Insgesamt kann man mit dem Abschneiden zufrieden sein”, kam Nowakowski zu einem positiveren Fazit als einen Tag zuvor.



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