Mi., 10.01.2018

Fußball: Der 47. ARAG-Cup in Kaiserau Steinfurter U 12 hadert in Kaiserau mit dem Neunmeterschießen

Die Steinfurter U-12-Auswahl (h.v.l.) Trainer Stefan Rother, Joost Rausse, Marvin Klewitz (beide Vorwärts Wettringen), Niklas Varelmann (FCE Rheine), Paul Kintrup (Preußen Borghorst), Paul vom Bauer (TuS Altenberge) und Trainer Michael Schomann sowie (v.v.l.) Simon Wiecher (Vorwärts Wettringen), Janne Dinkhoff (Arminia Ochtrup), Jonathan Brebaum (Vorwärts Wettringen), Max Ostendorf und Arda Yüksekdag (FCE Rheine).

Die Steinfurter U-12-Auswahl (h.v.l.) Trainer Stefan Rother, Joost Rausse, Marvin Klewitz (beide Vorwärts Wettringen), Niklas Varelmann (FCE Rheine), Paul Kintrup (Preußen Borghorst), Paul vom Bauer (TuS Altenberge) und Trainer Michael Schomann sowie (v.v.l.) Simon Wiecher (Vorwärts Wettringen), Janne Dinkhoff (Arminia Ochtrup), Jonathan Brebaum (Vorwärts Wettringen), Max Ostendorf und Arda Yüksekdag (FCE Rheine). Foto: Stützpunkt Hauenhorst

Kreis Steinfurt - 

Bei der Hallen-Westfalenmeisterschaft für U-12-Stützpunkte hat der Kreis Steinfurt einen blendenden Eindruck hinterlassen. Die starken Auftritte des Titelverteidigers wurden allerdings nicht mit einem Platz auf dem Treppchen belohnt. Schuld daran waren zwei Neunmeterschießen.

Die U 12 des DFB-Stützpunktes Hauenhorst hat die Titelverteidigung beim ARAG-Cup in Kaiserau knapp verpasst. Nach starken Vorstellungen in Vor- und Zwischenrunde schieden die Steinfurter im Halbfinale nach Neunmeterschießen gegen den Kreis Bochum aus.

Nach vier Siegen und einer Niederlage am ersten Turniertag deutete sich an, wohin die sportliche Reise für die Steinfurter gehen würde. Dabei eröffneten sie das Turnier mit einem 4:3-Erfolg im Derby gegen Tecklenburg. Dem Altenberger Paul vom Bauer gelang in der letzten Minute der entscheidende Treffer.

Ein 3:1 gegen die starken Hagener sowie ein 3:1 gegen Soest und ein 3:0 gegen Bielefeld brachten die Formation des Stützpunktes Hauenhorst in eine sehr gute Ausgangslage. Daran änderte auch ein 0:1 gegen Herne nichts.

Der zweite Turniertag brachte ein 4:1 gegen Soest und ein 1:2 gegen Unna/Hamm II. Aufgrund des besseren Torverhältnisses beendeten die Münsterländer die Vorrunde als Gruppenerster.

In der Zwischenrunde, in die die Punkte aus der ersten Turnierphase mitgenommen wurden, warteten vier neue Kontrahenten. Zuerst wurde Minden mit 2:1 geschlagen, doch die 1:2-Pleite gegen den späteren Absteiger aus Beckum setzte das Team von Schomann und Rother unter Zugzwang. So kam es zu zwei „Endspielen“ um den Halbfinaleinzug. Die Steinfurter hielten dem Druck stand und entschieden die Duelle mit Münster/Warendorf und Herford jeweils mit 2:1 für sich. „Das waren zwei herausragende Leistungen“, lobte Schomann.

Im Halbfinale wartete der spätere Westfalenmeister Bochum, der aus vorherigen Begegnungen bestens bekannt war. Der Wettringer Simon Wiecher glich zwei Minuten vor dem Ende einen 0:1-Rückstand aus. Da keine weiteren Tore mehr fielen, ging es in das Neunmeterschießen. Hier unterlagen die Steinfurter mit 2:3.

Dass auch das Spiel um den dritten Platz gegen Herford im Neunmeterschießen verloren ging, trübte Schomanns Laune nicht. „Mit etwas mehr Kaltschnäuzigkeit wäre sicherlich mehr als Platz vier möglich gewesen. Aber letztlich überwiegt der Stolz auf die gezeigten Leistungen und das gute Abschneiden der Mannschaft. Die drei Tage in Kaiserau haben richtig Spaß gemacht“, bilanzierte der Ochtruper.

Klarheit brachte die Westfalenmeisterschaft bezüglich der kommenden Trainingsinhalte. „Wir werden demnächst sicherlich häufiger ein Neun- oder ein Elfmeterschießen üben. Wir wollen ja kein Trauma wie die Engländer bekommen“, erklärte Schomann mit einem lachenden Auge.



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