Fr., 13.01.2017

Fußball: Kreisliga A Bertino Nacar coacht die Matellia

Bertino Necar spielt zurzeit noch für den niedersächsischen Bezirksligisten FC Schüttorf 09. In der kommenden Saison wird er Spielertrainer bei Matellia Metelen.

Bertino Necar spielt zurzeit noch für den niedersächsischen Bezirksligisten FC Schüttorf 09. In der kommenden Saison wird er Spielertrainer bei Matellia Metelen. Foto: Udo Wohlrab

Metelen - 

Der FC Matellia Metelen ist bei der Suche nach einem Trainer für die kommende Saison 2017/18 in Niedersachsen fündig geworden. So wird Bertino Nacar am 1. Juli Martin Junk als Spielertrainer ablösen. Zurzeit spielt Nacar, der in Metelen aufwuchs, beim FC Schüttorf 09.

Von Marc Brenzel

Gut Ding will Weile haben. Unter diesem Motto stand in den vergangenen Wochen die Trainersuche beim Fußball-A-Ligisten Matellia Metelen . „Es war unglaublich viel Bewegung auf dem Markt, was uns die Suche nicht einfach gemacht hat“, erklärt Senioren-Obmann Henning Sprey. Die ist jetzt abgeschlossen, denn mit Bertino Nacar haben die Metelener Verantwortlichen einen neuen Spielertrainer gefunden, der seine Tätigkeit in der Vechtegemeinde im Sommer beginnt. Bis dahin hat Martin Junk das Kommando inne (die WN berichteten).

Nacar hat in Metelen seine Jugend verbracht und spielte schon im Nachwuchsbereich für die Matellia. In der B-Jugend zog es den Stürmer zu Vorwärts Wettringen, im Seniorenbereich schlossen sich später Stationen bei den Regional- und Oberligisten SV Eintracht Nordhorn , SV Meppen und SuS Neuenkirchen an. Aktuell spielt Nacar, der in Köln geboren wurde, für den niedersächsischen Bezirkligisten Schüttorf 09. Mit seinen 37 Toren für Nordhorn, Meppen und Neuenkirchen hinterließ der Metelener durchaus Spuren in den höheren Amateurklassen, zudem traf er im Nordhorner Dress im DFB-Pokal gegen Werder Bremen.

Nacar feiert im Mai seinen 28. Geburtstag und wäre damit der aktuell jüngste Coach der A-Liga. Das Alter und die fehlende Erfahrung als Trainer sind für Sprey und die übrigen Vorstandsmitglieder kein Problem: „Wir wollten wieder einen Spielertrainer, damit sind wir in der Vergangenheit meist gut gefahren. Und mit Bertino haben wir jetzt wieder einen. Als Markus Pels und Matthias Kappelhoff bei uns angefangen sind, waren sie auch nicht viel älter. Und was Bertino in seiner Zeit als Aktiver an Erfahrungen gesammelt hat, die haben andere mit 34 oder 35 Jahren noch nicht gemacht.“

Trotzdem möchten die Verantwortlichen der Matellia ihrem neuen Coach noch einen routinierten Mann als Co zur Verfügung stellen, der von der Seitenlinie aus wirken soll. „Unser erster Ansprechpartner ist natürlich Martin Junk“, betont Sprey, dass er mit dem momentanen Interimstrainer am liebsten weiterarbeiten möchte.

„Ich habe mich unheimlich darüber gefreut, dass die Matellia mit mir Kontakt aufgenommen hat“, erklärt Nacar, der als Speditionskaufmann arbeitet und mittlerweile in Neuenkirchen lebt. „Das Gesamtpaket ist für mich einfach super attraktiv. Ich habe die Chance, als Spielertrainer zu arbeiten. Und das in Metelen, wo mein Elternhaus steht.“

Für den Fan des 1. FC Köln (Nacar: „Das bekommt man einfach in die Wiege gelegt.“) beginnt ab sofort die Vorbereitung auf die neue Saison: „Ich werde mir so schnell wie möglich ein Bild von der Mannschaft machen. Einige Spieler kenne ich ja noch von früher“, so Nacar, dessen Zusage auch im Falle eines Abstiegs in die B-Liga Gültigkeit besitzt. „Selbstverständlich, ich bin einer, der zu seinem Wort steht. Aber ich bin mir sicher, dass es so weit nicht kommen wird.“

► In der Rückrunde der laufenden Saison übernimmt Roman Iking die Aufgaben des Co-Trainers. Er war zuletzt für Matellia Metelens B-Junioren verantwortlich. „Ein junger Trainer und ein akribischer Arbeiter“, lobt Sprey den „Neuzugang“.



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