Fr., 12.05.2017

Kappelhoff nimmt sechs Punkte ins Visier Trainer des 1. FC Nordwalde will mit einem Sieg gegen Matellia Metelen der „Zweiten“ Schützenhilfe leisten

Dennis Heinze (re.) will mit dem 1. FC Nordwalde einen Dreier gegen Matellia Metelen holen.

Dennis Heinze (re.) will mit dem 1. FC Nordwalde einen Dreier gegen Matellia Metelen holen. Foto: Jan Gudorf

Nordwalde - 

Mit Sebastian Feldhues, Johannes Kippelt und Fabian Langehaneberg fachsimpele er noch ab und zu bei einer Tasse Kaffee, sagt Nordwaldes Trainer Matthias Kappelhoff. Doch am Sonntag ruht diese freundschaftliche Verbundenheit. Zumindest für 90 Minuten. Dann nämlich trifft Kappelhoff ab 15 Uhr im Sparkassenstadion mit dem FCN auf seinen ehemaligen Club Matellia Metelen. „Es ist klar, dass sechs Punkte in Nordwalde bleiben sollen“, bringt er seine Erwartungen auf den Punkt.

Von Heiner Gerull

Nun weiß jeder Fußballer, dass in einem Spiel maximal drei Punkte zu vergeben sind. Doch in seine persönliche Hochrechnung bezieht der Coach am Wahlsonntag auch die Nordwalder „Zweite“ mit ein, die zuvor ihre Partie gegen Arminia Ochtrup bestreitet. Und weil Kappelhoff seinem Nordwalder Trainerkollegen Bernd Hahn mit einem Sieg gegen Matellia nur allzu gerne Schützenhilfe im Kampf um den Klassenerhalt in der Kreisliga A leisten würde, nimmt er sein Team denn auch in die Pflicht. Selbst wenn vor dem Abschlusstraining am Freitag noch nicht klar war, welche Akteure er für die Reserve abstellt.

Auf der anderen Seite hat es die Matellia in eigener Hand, ihr Schicksal selbst zu bestimmen. Als Tabellenelfter behaupten sich die Metelener in der Nichtabstiegszone, und wenn es gelänge, in Nordwalde zu gewinnen, dann wären diese drei Punkte mehr als die halbe Miete. Sie wären wohl der entscheidende Schritt auf dem Weg zum Klassenerhalt. Matellias Trainer Martin Junk lässt jedenfalls anklingen, dass das sein erklärtes Ziel ist: „Wir müssen couragiert das Spiel machen. Wenn wir dann noch etwas Glück haben, nehmen wir etwas mit.“

Im Gegensatz zum Pokalspiel in Rodde schöpft Junk in Nordwalde wieder aus dem Vollen. Am Donnerstag waren etliche Spieler nicht verfügbar. Am Sonntag sind sie jedoch wieder an Bord, „so dass eine ganze andere Mannschaft“, sagt Junk, „auf dem Platz stehen wird.“ Dieses Vertrauen bringt Kappelhoff auch seiner Elf entgegen: „Mit welcher Moral und Einstellung sie Woche für Woche antritt, das ist schon eine coole Sache.“



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