So., 18.06.2017

Die Ochtruper Reitertage 2017 Ochtruper Reitertage befinden sich auf dem Weg zum Klassiker

Thomas Holz und sein Pferd Tailormade Cash is King waren am Sonntag nicht zu schlagen. Für den Grevener war es der erste Sieg beim Preis der Volksbank Ochtrup. Entsprechend groß war die Freude bei der Siegerehrung (kl. Foto).

Thomas Holz und sein Pferd Tailormade Cash is King waren am Sonntag nicht zu schlagen. Für den Grevener war es der erste Sieg beim Preis der Volksbank Ochtrup. Entsprechend groß war die Freude bei der Siegerehrung (kl. Foto). Foto: Thomas Strack

Ochtrup - 

Die letzte Entscheidung bei den Ochtruper Reitertagen hatte es in sich: Thomas Holz gewann auf Tailormade Cash is King den Großen Preis. In einer an Spannung kaum zu toppenden Prüfung verwies der Grevener Braden James und Hendrik Zurich auf die weiteren Podestplätze.

Von Marc Brenzel

Einen würdigen Höhe- und gleichzeitig Schlusspunkt fanden die Ochtruper Reitertage am Sonntag mit dem Großen Preis. Die äußerst spannende S*-Prüfung mit Siegerrunde entschied Thomas Holz auf Tailormade King is Cash vor dem Kanadier Braden James für sich. Der für den LZRFV Gronau an den Start gehende Lokalmatador Hendrik Zurich landete auf dem dritten Platz.

Zurich lag auf Chester, den er erst seit wenigen Wochen unter seinem Sattel hat, nach dem ersten Durchgang vorne. Als Einziger blieb er mit 68,24 Sekunden unter der 70-Sekunden-Grenze. Holz qualifizierte sich als einer von sechs fehlerfreien Reitern für die neun Starter umfassenden Schlussrunde. Für die kamen Tobias Woltering und Carina Hoegen vom gastgebenden RFV Ochtrup nicht in Frage. Beide hatten nachgemeldet, blieben aber ohne Platzierung.

Als Zweiter in die Siegerrunde gehend, unterbot Holz die von Hans-Thorben Rüder auf Singu vorgelegte Zeit um fast zwei Sekunden. Die 40,61 Sekunden des Greveners waren die Messlatte, an der sich die nun folgenden Konkurrenten zu orientieren hatten. James (ZRFV Legden) und seine Zoe kamen Holz noch am nächsten (40,84), doch das reichte genau so wenig für den Sieg wie die 41,72 Sekunden Zurichs. Der Ochtruper probierte alles, wurde dafür jedoch nicht belohnt.

Holz, für den es der erste Triumph beim Großen Preis von Ochtrup war, hatte sich eine simple Taktik zurechtgelegt. „Einfach alles auf Sieg setzen“, so der Grevener, der bei der vorherigen M**-Prüfung schon Zweiter und Dritter geworden war. Der Sieg in der Töpferstadt hat für Holz einen besonderen Stellenwert: „Ochtrup ist für mich der aufstrebendste Wettbewerb der Region. Ein Turnier, das auf dem besten Weg ist, ein Klassiker zu werden.“

Thomas Verhufen, Vorsitzender des RFV Ochtrup, zog ein durchweg positives Fazit: „Alles ist so gut gelaufen, dass wir fast schon von den Ochtruper Reiterspielen sprechen können.“ Und auch Kassiererin Andrea Wilk war mehr als angetan: „Wir hatten vier Tage lang buchstäblich die Hütte voll. Es herrschte ja beinahe schon Volksfeststimmung. Hinzu kam, dass wir prima Sport gesehen haben – gerade, was die jungen Pferde anbetrifft.“

Die beiden dem Großen Preis am Sonntag vorgeschalteten M**-Springen entschieden ebenfalls zwei Reiter des RFV Greven für sich. Mit der Amazone Tae Sato und Atsushi Sakata siegten zwei Pferdesportler aus Japan.



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