Di., 26.09.2017

Fußball: Kreisliga B Steinfurt Weiner-Trainer Patrick Niemeyer schwärmt: „Ein absoluter Traum.“

Patrick Niemeyer ist nicht nur vom Saisonstart begeistert, sonern auch von seinem neuen Umfeld.

Patrick Niemeyer ist nicht nur vom Saisonstart begeistert, sondern auch von seinem neuen Umfeld. Foto: Thomas Strack

Ochtrup - 

Die dunklen Wolken, die sich in der Vorsaison über dem Sparkassenpark verdichtet hatten, sind verschwunden. Beim FC Schwarz-Weiß Weiner scheint nach einem fast perfekten Start in das neue Spieljahr wieder die Sonne. Das ist auch auf die beiden neuen Trainer zurückzuführen.

Beim FC Schwarz-Weiß Weiner scheinen sie den Schock über den Abstieg aus der Kreisliga A aus den Knochen geschüttelt zu haben. Ungeschlagen führen die Ochtruper eine Etage tiefer die Tabelle an. Mit Patrick Niemeyer, dem neuen Trainer des FC SW, unterhielt sich WN-Sportredakteur Marc Brenzel.

Herr Niemeyer, Sie sind jetzt rund drei Monate in Amt und Würden. Wie gefällt es Ihnen in der Weiner?

Patrick Niemeyer: Ich könnte nicht zufriedener sein. Mein Co-Trainer Ralf Pöhlker und ich sind super aufgenommen worden. Und nach sechs Spielen 16 Punkte auf dem Konto zu haben, ist ein absoluter Traum.

Sie haben zuvor in Neuenkirchen mit viel Erfolg die dritte Mannschaft trainiert. Ist Ihnen die Umstellung von einem Großverein wie SuS zu einem Verein aus einer Bauerschaft schwer gefallen?

Niemeyer: Nein, überhaupt nicht. Es war aber auch nicht so, dass ich nichts anderes als SuS kannte. Im Seniorenbereich habe ich auch Erfahrungen in Hauenhorst und St. Arnold gemacht. In einem kleineren und sehr familiär geführten Verein wie Schwarz-Weiß Weiner ist für mich als Trainer vieles einfacher. Ein Anruf genügt, und schon hat man die richtigen Leute. In Neuenkirchen gibt es mehr Mannschaften und daher natürlich auch mehr Nebengeräusche. Gleich ist – und das habe ich bisher überall festgestellt –, dass es in jedem Verein positiv Fußballbekloppte gibt, mit denen man super zusammen arbeiten kann.

Als Sie in der Winterpause zugesagt hatten, war der FC SW noch in der A-Liga. Bestanden Zweifel, ob die Entscheidung richtig war?

Niemeyer: Zu keinem Zeitpunkt. Das mit dem Abstieg ist halt blöd gelaufen, aber ich kann ja auch eine Tabelle lesen. Von daher war klar, dass es so laufen könnte. Und mal ganz abgesehen davon: Es standen auch keine 15 Vereine vor meiner Tür, die mich mit Kusshand genommen hätten.

Nach einem Fünftel der Saison sind erste Tendenzen zu erkennen. Ist der Aufstieg jetzt Pflicht?

Niemeyer: Unser Saisonziel war und ist, ganz oben mitzuspielen. Die Konkurrenz ist aber nicht ohne. Der FC Galaxy ist stark, und auch die Langenhorster kommen in Tritt. Es gibt genug Gegner, auf die man ein Auge haben muss: Preußen Borghorst II und Fortuna Emsdetten zum Beispiel. Aber auch Laers Reserve. Da hat mir einfach gefallen, wie die gegen uns ihr Ding durchgezogen haben.



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