Do., 02.11.2017

Handball: Westfalenpokal der Männer Außenseiter Arminia Ochtrup steht beim Westfalenpokal-Turnier im Mittelpunkt

Die Sprungkraft und der Wurfarm von Marvin Schiemenz sind am Samstag mehr denn je gefragt, denn im Westfalenpokal warten zwei höherklassige Gegner auf den SCA.

Die Sprungkraft und der Wurfarm von Marvin Schiemenz sind am Samstag mehr denn je gefragt, denn im Westfalenpokal warten zwei höherklassige Gegner auf den SCA. Foto: Thomas Strack

Ochtrup - 

Arminia Ochtrups Herren treten am Samstag im Handball-Westfalenpokal an. Die erste Runde wird dabei in Turnierform gespielt. Obwohl der SCA Ausrichter ist, stehen die Chancen auf ein Weiterkommen schlecht. Schließlich treffen die Töpferstädter unter anderem auf einen Kontrahenten aus der Oberliga.

Von Marc Brenzel

Auf Verbandsebene dürfen sich Arminia Och­trups Handballer am Samstag beweisen. Im Rahmen des Westfalenpokals richten die Töpferstädter eines von vier Vorrundenturnieren aus. Gegner sind die Pokalsieger der Kreise Gütersloh und Münster: die Sportfreunde Loxten und Westfalia Kinderhaus.

Los geht es um 16 Uhr in der Halle I mit der Partie der Hausherren gegen Kinderhaus. Anschließend trifft die Westfalia auf Loxten (17.30 Uhr), bevor um 19 Uhr der SCA und Loxten den Wettbewerb beenden. Gespielt wird zwei Mal 20 Minuten. Der Turniersieger erreicht die Endrunde am 25. November, in der ein Teilnehmer für den DHB-Pokal gesucht wird.

Für die Arminen dürfte ein Weiterkommen kaum realisierbar sein, denn mit dem Landesligisten aus Kinderhaus und dem Oberligisten aus Loxten warten zwei eigentlich unüberwindbare Hürden. „An einem sehr guten Tag ist vielleicht gegen Kinderhaus was möglich, aber gegen Loxten bestimmt nicht. Da dürften meine Jungs ganz klar vor Augen geführt bekommen, was es heißt, in der Oberliga Handball zu spielen“, stuft SCA-Trainer Sven Holz seine Mannschaft als krassen Außenseiter ein.

Den Spaß wollen sich die Gastgeber aber nicht nehmen lassen. Im Gegenteil – die Arminen sind voller Tatendrang. „In den Genuss dieser Spiele zu kommen, haben wir uns mit dem Kreispokalsieg verdient. Wir werden das auskosten“, betont Holz, der am Samstag auf den kompletten Kader zurückgreifen kann.

Taktische Fesseln legt der Übungsleiter seinen Schützlingen nicht an. Auch deshalb nicht, weil ihm über beide Kontrahenten nur wenige Informationen zur Verfügung stehen. „Mit den Gegnern habe ich mich im Vorfeld nicht großartig befasst. Da gibt es nichts, worauf ich mein Team hinweisen könnte. Im Vordergrund steht, dass wir Spaß haben, nicht in Ehrfurcht erstarren und den Zuschauern etwas zeigen“, betont Holz. „Zudem bietet der Westfalenpokal eine optimale Gelegenheit, wieder in den Rhythmus zu kommen. Sonntag in einer Woche steht nämlich das Derby beim TB Burgsteinfurt auf dem Programm.“

In der Vorsaison vertrat der HC Ibbenbüren den Handballkreis Münsterland-Euregio im Westfalenpokal. Am Ende belegte der HCI mit 2:2 Punkten hinter Loxten und vor der HSG Gremmendorf/Angelmodde den zweiten Platz.

► Die Verbandsregularien sehen vor, dass der SCA am Samstag Eintritt nehmen muss. Erwachsene zahlen vier Euro, Zuschauer bis 18 Jahre zwei Euro.



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