Di., 17.04.2018

Fußball: Die Zukunft des Ochtruper Jugendfußballs Absage an eine große Jugendspielgemeinschaft in Ochtrup

Auf großes Interesse stieß der Infoabend des 1. FC Arminia Ochtrup am Dienstagabend im Foyer der Stadthalle. André Dinkhoff (kl. Foto) moderierte zusammen mit Michael Schomann.

Auf großes Interesse stieß der Infoabend des 1. FC Arminia Ochtrup am Dienstagabend im Foyer der Stadthalle. André Dinkhoff (kl. Foto) moderierte zusammen mit Michael Schomann. Foto: Alex Piccin

Ochtrup - 

Am Dienstag stellte der 1. FC Arminia sein Konzept für den Jugendfußball im neuen Ochtruper Verein vor. Dabei wurde unter anderem die Platzsituation angesprochen. Kein Thema ist eine große Jugendspielgemeinschaft mit den übrigen Vereinen der Töpferstadt.

Von Marc Brenzel

Eine große Jugendspielgemeinschaft wird es in Ochtrup nicht geben. Das betonte der Vorstand des 1. FC Arminia, der am Dienstag zu einem Infoabend in das Foyer der Stadthalle eingeladen hatte.

„Das soll keine Werbeveranstaltung sein. Wir möchten unser Konzept vorstellen, an dem wir seit Monaten gearbeitet haben“, begrüßte FCA-Schriftführer André Dinkhoff, der zusammen mit Michael Schomann moderierte, die zahlreich erschienen Interessierten. Die setzten sich aus vielen Altersklassen und Mitgliedern aller vier Fußballvereine der Töpferstadt zusammen.

Auszüge des Konzeptes beinhalten, dass sowohl Mädchen- als auch Jungenfußball in allen Altersgruppen angeboten werden soll. Und das im Leistungs- wie im Breitensportbereich. So wird es künftig bei den Jungen von der U 11 bis zur U 19 jeweils eine Leistungsmannschaft geben. Unabdingbar bleiben für die Verantwortlichen Zweit-, Dritt- oder Viertvertretungen. Qualifizierte Trainer werden von sogenannten Bereichsleitern in organisatorischen Dingen entlastet.

Fotostrecke: Infoabend des 1. FC Arminia Ochtrup

Im Rahmen eines Elternabends, der am 9. April vom FC SW Weiner und des FC Lau-Brechte organisiert woreden war, kam die Idee einer großen Jugendspielgemeinschaft (JSG) auf. „Dieser Vorschlag ist an uns herangetragen worden“, sagte Dinkhoff. Bei einer Abstimmung im Vorstand hatte es dafür aber keine Befürworter gegeben. Drei Mitglieder hatten sich enthalten, die übrigen votierten dagegen.

„Wir hätten eine JSG bis zum 30. April melden müssen. Die Zeitspanne ist uns zu kurz gewesen, um alle auftretenden Fragen klären zu können“, argumentierte Dinkhoff. Eine große JSG mit der Weiner und dem FC Lau-Brechte sei bestenfalls eh nur eine B-Lösung gewesen, pflichtete FCA-Vorsitzender Peter Oeinck bei.

Der Name Arminia löse bei einigen negative Schwingungen aus, mutmaßte Dinkhoff. Und dem soll ein Ende bereitet werden. Um den sportlichen Neuanfang auch nach außen hin transparent zu machen, wird es einen neuen Vereinsnamen, ein neues Logo und neue Vereinsfarben geben. Darüber entschieden wird am 27. Mai (Sonntag) in einer Mitgliederversammlung. „Die Jungs, die aktuell noch Blau tragen, laufen in der nächsten Saison bestimmt nicht mehr in Blau herum“, versicherte Dinkhoff.

Ein Schwerpunktthema des Abends war die Platzsituation. Da für das geplante Bauvorhaben eines privaten Investors mit mehreren Großfeldern am Witthagen noch auf das Okay der Bezirksregierung gewartet wird, müssen vorrübergehende Alternativen her.

Die sehen vor, dass das Stadion I und der Weilautplatz in die Trainingsplanungen miteinbezogen werden. Mobile Flutlichtanlagen für das Stadion II und gegebenenfalls den DRK-Platz sind in Anfrage. Zudem könnten in Bälde zwei Indoorplätze mit der Größe von D-Jugendfeldern in einer Halle am Witthagen entstehen und schon im Winter nutzbar sein, hieß es seitens der Moderatoren.

„In die Detailarbeit gehen wir, wenn genau feststeht, welche Mitgliederzahl wir haben. Zeitnahe Anmeldungen erleichtern uns die Planungen“, erklärte Schomann. Bis zum 30. Juni müssten sich Fußballer bei ihrem alten Verein ab- und beim neuen angemeldet haben. Entsprechende Formulare liegen bei Intersport aus.

„Ein Zusammenschluss der Vereine bleibt nach wie vor auf dem Wunschzettel des neuen FC“, äußerte sich Oeinck abschließend noch einmal zu einer Fusion.

► Wer offene Fragen hat, kann sich an kontakt@fca-ochtrup.de wenden.



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