Fr., 01.01.2016

Leichtathletik: Silvesterlauf Doppelter Heimsieg zum Jahresausklang – Rellensmann und Meierkamp vorne

Vom Start weg vorne war der spätere Sieger Fabian Dillenhöfer (Nummer 586) beim Silvesterlauf.

Vom Start weg vorne war der spätere Sieger Fabian Dillenhöfer (Nummer 586) beim Silvesterlauf. Foto: Peter Lessmann

Münster - 

Die 27. Auflage des Silvesterlaufs hätte kaum besser sein können. Die Wetterbedingungen waren nahezu optimal, die gezeigten Leistungen stimmten die Athleten und den Ausrichter zufrieden. Und zudem durften sich die Laufsportfreunde Münster über zwei Heimsiege freuen.

Von Susanne Hein

Die Laufsportfreunde aus Münster kamen bei ihrem 27. Silvesterlauf mit den regulären Startnummern nicht mehr hinterher: Rund 950 Anmeldungen waren bereits im Vorfeld eingegangen, am Silvestertag selber kamen dank des strahlenden Sonnenscheins noch einmal fast 800 dazu. „Das ist toll“, freute sich Michael Holtkötter, Sportwart der Laufsportfreunde über so viel Zuspruch.

Und auch sportlich lief es bei den Wettkämpfen rund. Als erster Mann beim Fünf-Kilometer-Lauf kam Marvin Hebenbrock von der LG Dorsten nach 16:13 Minuten ins Ziel. „Schön wäre gewesen, wenn ich es unter 16 Minuten geschafft hätte, aber so ist es auch okay“, sagte Hebenbrock. Der 18-Jährige hatte bei seiner ersten Teilnahme an diesem Lauf großen Spaß. „Eine schnelle Strecke auf Asphalt, aber auch ein bisschen wellig, also schon eher anspruchsvoll“, meinte der Sieger. Als erste Frau überquerte die Münsteranerin Johanna Rellensmann die Ziellinie, wurde mit 17:53 Minuten Gesamtzehnte. „Der Silvesterlauf in Münster ist einfach immer toll“, schwärmte die LSF-Athletin nach ihrem Heimsieg. „Hier stehen immer so viele Menschen an der Strecke, jubeln und rufen deinen Namen – das motiviert unglaublich.“

Neue Bestzeit im Visier

Für das kommende Jahr hat sie bereits einige Pläne: „Ich bin dieses Jahr überwiegend Triathlon gelaufen, 2016 möchte ich mich wieder mehr aufs Laufen konzentrieren.“ Dafür soll es im März zum Zehn-Kilometer-Lauf nach Leverkusen gehen, im Sommer dann zum Halbmarathon nach Berlin. „Dort nehmen wir mit einem Großteil unserer Trainingsgruppe teil. Und in Leverkusen möchte ich gerne meine eigene Bestzeit unterbieten. Die Strecke ist sehr schnell, darauf freue ich mich jetzt schon.“ Auch mit ihrer Zeit in Münster war sie zufrieden. „Ich war vorher etwas erkältet und bin schneller gewesen als gedacht.“

Beim Zehn-Kilometer-Lauf siegte Fabian Dillenhöfer von der LGO Dortmund in 31:28 Minuten vor Luca Heerdt (LSF) und seinem Teamkollegen Patric Meinike. „Wir haben insgesamt sehr gute Siegerzeiten dabei gehabt“, sagte Holtkötter mit Blick auf die guten Leistungen. „Ich wäre gerne noch etwas schneller gewesen“, verriet Dillenhöfer nach dem Lauf. „Aber auf der langen Gerade war es ordentlich windig.“ Unter dem Strich aber war er mit seinem Lauf und seiner Premiere in Münster einverstanden. „Mir hat es hier sehr gut gefallen“, sagte Dillenhöfer, ehe er sich zur verdienten Silvesterparty verabschiedete.

„Strecke ist wunderbar“

Bei den Frauen war ein LSF-Mitglied nicht zu schlagen. Syna Meierkamp schaffte die 10 000 Meter in einer Zeit von 41:20 Minuten. Damit war sie zufrieden, zumal sie nach einer Verletzung erst seit einer Woche wieder trainierte. Meierkamp stimmte in den Tenor aller Läufer und Sieger ein: „Die Strecke ist wunderbar. Wir konnten bei besten Bedingungen laufen.“

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