Di., 05.01.2016

Reiten: K+K-Cup Kaum offene Wünsche am Albersloher Weg

Volle Tribünen wird es ab heute wieder bei K+K-Cup geben, der mit einem attraktiven Programm aufwartet.

Volle Tribünen wird es ab heute wieder bei K+K-Cup geben, der mit einem attraktiven Programm aufwartet. Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

Ein paar kleine Veränderungen bietet der K+K-Cup auch in diesem Jahr. Sie sollen, bei aller gebotener Routine, natürlich zu Verbesserungen führen. Dabei ist auf alle Fälle gewährleistet, dass die Kurse den Reitern alles abverlangen.

Von Michael Schulte

Tradition verpflichtet. Wenn am Mittwoch das 139. Reit- und Springturnier des Reiterverbandes Münster beginnt, dann haben die Verantwortlichen mehrere Möglichkeiten. Sie können voller Stolz auf die Jahre zurückblicken, in denen sie dieses Turnier in der Halle Münsterland etabliert haben. Daneben dürfen sie erfreut zur Kenntnis nehmen, dass diese Veranstaltung von Sponsoren und Sportlern längst zu einem der besten nationalen Turniere überhaupt erklärt worden ist. Oder sie schauen weiter nach vorn und versuchen, das Ganze zu optimieren.

Nach dieser Devise verfahren Oliver Schulze Brüning und sein Vorstandsteam, wenn sie einmal mehr mit kleinen Veränderungen, die natürlich gleichzeitig Verbesserungen darstellen sollen, überraschen. Genannt seien da nur das Familienticket für Sonntag und der Schülertag am Mittwoch (wir berichteten). Man will Jugendliche und Familien animieren, mal hereinzuschauen und sich von der Atmosphäre begeistern zu lassen. Schulze Brüning sagt: „Wir wissen, dass wir ein sehr gutes Produkt anbieten. Daher möchten wir es möglichst vielen Menschen präsentieren, die wir bislang noch nicht zu unseren Gästen zählen durften. Sie sollen in den nächsten Jahren wiederkommen.“

Jedes Jahr aufs Neue ist Hubertus Schmidt dabei. Der Reitmeister aus Borchen-Etteln in Westfalen ist im Dressur-Viereck eine Größe, steht im aktuellen Olympiakader, hat aber Respekt vor den kommenden Tagen. „In Münster wird das Starterfeld von Jahr zu Jahr besser. Das zeigt den Stellenwert, den die Dressur hier inzwischen erlangt hat.“ Und im Nachsatz mit einem Lächeln sagt er: „Ich als Reiter hätte es gerne ein wenig leichter angetroffen.“ Wenn das ein Mannschafts-Olympiasieger sagt, dann haben die Verantwortlichen offensichtlich alles richtig gemacht.

Ländliche Reiterei inklusive

Da auch das Starterfeld im Springen kaum Wünsche offenlässt, dürfte einer sportlich hochkarätigen Veranstaltung nichts mehr im Wege stehen. Zumal das Turnier bekanntlich auch immer an die ländliche Reiterei denkt. Mit dem Westfalentag geht es am Mittwoch los, Münster ist mit einer Springequipe (Marie Schulze Topphoff, Jens Baackmann, Ann-Katrhin Brune, Andrea Hoppe) und einem Dressurteam (Wiebke Hartmann-Stommel, Franziska Bachmann, Maike Mende) vertreten.

Am Donnerstag schließen sich die ersten zwei Teilprüfungen der „Bauernolympiade“ an. Hier sind die Mannschaften noch in den letzten Vorbereitungen zur Kür, die am Abend wieder zu einem der Höhepunkte beim K+K-Cup werden dürfte.

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