Fr., 08.01.2016

K+K-Cup: Mittlere Tour Zurich stellt in der Quali früh die Weichen

Das lange Warten hat sich gelohnt: Als vierter von 83 Startern setzte Hendrik Zurich der Konkurrenz eine Zeit vor, die nicht zu unterbieten war.

Das lange Warten hat sich gelohnt: Als vierter von 83 Startern setzte Hendrik Zurich der Konkurrenz eine Zeit vor, die nicht zu unterbieten war. Foto: Peter Leßmann

Münster - 

In der ersten Qualifikation der Mittleren Tour setzte sich Hendrik Zurich mit Aurelia durch. Als vierter von 83 Startern war der Gronauer ins Rennen gegangen und fehlerfrei geblieben. Danach begann das lange Warten, das zu einem Happy End führte.

Von Henner Henning

Früh hatte Hendrik Zurich in der ersten Qualifikation der Mittleren Tour eine schnelle Runde in den Parcours gezaubert. Als vierter Starter war er mit seiner Stute Aurelia fehlerfrei geblieben, 46,98 Sekunden waren direkt mal eine Ansage an die Konkurrenz. In der Folge versuchten es 79 Reiter, diese – mal mit mehr, mal mit weniger Risiko und Siegeswillen – zu knacken. Vergebens, Zurichs Zeit war zu gut, einzig Frederik Knorren (RV Würselen) kam im Sattel von Shaitaan noch in die Nähe, letztlich fehlten ganze 13 Hundertstel.

„Ich hatte einfach einen guten Lauf und einen guten Rhythmus“, sagte der Sieger nach der langen Warterei trocken. In der Tat glückte dem Duo, das für den LZRFV Gronau startet, ein flüssiger, fixer Lauf. Aurelia meisterte die zehn Hindernisse inklusive zweier zweifacher Kombinationen bravourös. Seit zwei Jahren bilden Zurich und die neun Jahre alte Stute ein Gespann, ins Jahr 2016 startete es nicht nur durch den Sieg in der Halle Münsterland vielversprechend. Schon beim Großen Preis von Gahlen direkt nach dem Jahreswechsel erreichten Zurich und Aurelia das Stechen und wurden dort mit einem Abwurf Elfte. „Ihr Ehrgeiz und ihr Sprungvermögen zeichnen sie aus“, lobte Zurich sein Pferd.

Auch Knorren stark

Gut in Schuss präsentierte sich aber auch Knorren mit Shaitaan, dem ein ähnlich guter Ritt wie Zurich gelang. „Wo ich die Zeit gut gemacht habe, weiß ich gar nicht“, meinte der Sieger, der zum drittplatzierten Youngster Hauke Bintig (RV St. Georg Werne) und seinem Schimmelwallach Grand Courage einen Vorsprung von 1,49 Sekunden hatte.

Bester Münsteraner war Lars Nieberg. Der 52-Jährige vom RV St. Hubertus Wolbeck war mit Galippo auf einer sicheren Runde unterwegs. Die Uhr stoppte für die beiden nach 51,19 Sekunden, die mit dem neunten Platz immerhin ein Top-Ten-Ergebnis bedeuteten.



http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3726246?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686209%2F2686789%2F