Fr., 15.01.2016

Fußball: 3. Liga Steffen testet bei Zweitligist Düsseldorf Alternativen nach Schwarz-Ausfall

Benjamin Schwarz gehörte in der Hinrunde zu den besten Preußen, eine Oberschenkelverletzung zwingt ihn nun mindestens zu einer einwöchigen Pause. Beim Test in Düsseldorf und zum Wiederbeginn der Meisterschaft fehlt er.

Benjamin Schwarz gehörte in der Hinrunde zu den besten Preußen, eine Oberschenkelverletzung zwingt ihn nun mindestens zu einer einwöchigen Pause. Beim Test in Düsseldorf und zum Wiederbeginn der Meisterschaft fehlt er. Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

Nun auch noch Benjamin Schwarz. Mit dem 29-Jährigen fällt schon der dritte Mittelfeldspieler für den Auftakt der Restsaison in Würzburg aus. Doch Trainer Horst Steffen hat bei allem Frust schon neue Ideen. Testen kann er sie im Vorbereitungsspiel bei Fortuna Düsseldorf am Samstag.

Von Thomas Rellmann

Allmählich wird es eng im Mittelfeld der Preußen. Vor dem Test bei Zweitligist Fortuna Düsseldorf am Samstag (15 Uhr, Paul-Janes-Stadion) erreichte Trainer Horst Steffen die Hiobsbotschaft, dass auch Benjamin Schwarz beim Wiederbeginn der Meisterschaft in einer Woche bei den Würzburger Kickers ausfällt. Der 29-Jährige erlitt am Mittwoch beim 7:0 im Freundschaftsspiel gegen den BSV Roxel eine Oberschenkelprellung, verbunden mit einer Muskelfaserverletzung. „Das ist schon ärgerlich“, sagt der Coach.

Die Zwangspause des Schlüsselspielers trifft den Drittligisten hart, denn mit Elie Laprevotte (Schleimbeutelentzündung im Knie) und Danilo Wiebe (Faserriss) fehlen bereits zwei potenzielle zentrale Akteure für das auch von Steffen favorisierte 4-3-3.

Philipps mit guten Karten

Viel spricht im Augenblick für Chris Philipps als mittleren Mann vor der Abwehr, auch an Kapitän Amaury Bischoff führt kein Weg vorbei. Doch daneben? Zweimal begann Mehmet Kara zuletzt halblinks und erledigte diesen Job zur vollen Zufriedenheit des Coaches. Aber ist die Variante im Punktspielbetrieb zu offensiv? Kommt eventuell der gelernte Rechtsverteidiger Kevin Schöneberg als giftiger Zweikämpfer ins Spiel? Oder gar der wieder vollständig genesene Stéphane Tritz? Oder Björn Kopplin? Weicht Steffen doch auf ein 4-2-3-1 aus? Und bestehen Systeme nicht ohnehin nur aus Zahlen, die irgendwie zusammen zehn (mit Torwart elf) ergeben? „Alle Varianten sind denkbar. Es ist wichtig, dass alle eine gewisse Offenheit für andere Positionen haben – auch wenn es natürlich nicht verkehrt sein kann, irgendwann gewisse Posten auch festzulegen.“

Der neue Mann an der Seitenlinie lässt sich ganz bewusst nicht in die Karten blicken. Den Überraschungseffekt, auf den er dank einer kompletten Vorbereitung nach seiner Einstellung setzen kann, möchte der 46-Jährige nicht verschenken.

Kurz für Kramer

Klar ist, dass die Partie am Rhein heute zum ultimativen Härtetest vor Würzburg wird, auch wenn am Dienstag bei Oberligist SuS Neuenkirchen ein weiteres Spiel angesetzt ist. Die Fortunen, bei denen Steffen selbst als Nachfolger von Frank Kramer gehandelt worden war, haben mit Marco Kurz im Winter ebenfalls einen neuen Übungsleiter installiert, da Platz 15 nach 19 Begegnungen keineswegs den Erwartungen entspricht. „Ein starker Gegner“, sagt Steffen. „Wir werden ein bisschen was probieren, aber auch Dinge verfestigen. Neue Erkenntnisse werden kommen, überbewerten wollen wir aber nichts.“

Liveticker

Vom Test in Düsseldorf bieten wir einen Liveticker.

Wie bewerten Sie diesen Artikel?

Vielen Dank für Ihre Bewertung.

Nur eine Abstimmung möglich!

Ihre Bewertung wurde geändert.

  • Derzeit 0 von 5 Sternen.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Bewertung: 0/5

1 Stern = überhaupt nicht gut; 5 Sterne = hervorragend

Google-Anzeigen


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3739322?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686209%2F2686789%2F