Fr., 15.01.2016

Volleyball: Damen-Bundesliga USC erwartet Aufsteiger Straubing zur Revanche

Wieder da: Amanda Sa wird morgen gegen Straubing die Fäden ziehen. Die Zuspielerin mit brasilianischen Wurzeln fehlte im Hinspiel, das Münster 0:3 verlor, verletzt.

Wieder da: Amanda Sa wird morgen gegen Straubing die Fäden ziehen. Die Zuspielerin mit brasilianischen Wurzeln fehlte im Hinspiel, das Münster 0:3 verlor, verletzt. Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

Der USC Münster erwartet am Sonntag Aufsteiger Nawaro Straubing. Nach mehrwöchiger Pause (Weihnachtsferien, Olympia-Qualifikation der DVV-Auswahl) wollen sich die Gastgeber in der Tabelle festsetzen. Favorit sind sie trotz der Hinspielniederlage.

Von Wilfried Sprenger

Die letzten Spuren vom Budenzauber der Fußballer sind entfernt. Seit einigen Tagen schon haben die Volleyballer(innen) wieder Hausrecht in der Sporthalle Berg Fidel. Und das neue Jahr eröffnen sie mit einem Heimspiel. Am Sonntag (14.30 Uhr) kommt es zum Schlagabtausch mit Nawaro Straubing.

Am Mittwoch-Spieltag in dieser Woche waren die Unabhängigen spielfrei. Der VC Wiesbaden nutzte den Moment, bezwang Köpenick 3:1 und schob sich in der Tabelle an Münster vorbei auf Rang drei. Es ist sehr eng in der Verfolgergruppe hinter Primus Schwerin und Titelverteidiger Dresden, Stuttgart, Vilsbiburg und Potsdam liegen in Schlagdistanz zu Münster. Nur mit einem „Dreier“ gegen Straubing würde der USC seine Position festigen.

Zwei Gesichter

Die Süddeutschen kommen als Team mit zwei Gesichtern daher. In eigener Halle ist die Mannschaft um die überaus erfahrene Nationalspielerin Corinna Ssuschke-Voigt eine Macht. Von sieben Partien wurden sechs gewonnen, das ist fraglos ein überragender Wert. Selbst Spitzenreiter Schwerin stolperte in Straubing. Auswärts hingegen blieben die Bayern bisher alles schuldig. In der Fremde wirkt die Mannschaft irgendwie blockiert. Die Statistik liest sich wie die eines Absteigers: Sechs Spiele, sechs Niederlagen – und nicht ein einziges Mal schaffte es Straubing auch nur in den Tiebreak. Der USC wird nicht der Erste sein wollen, den der Aufsteiger fröhlich verlässt.

Vielleicht ist das Hinspiel-Ergebnis den Münsteranerinnen ein zusätzlicher Ansporn. 0:3 unterlagen sie in der ersten Auswärtsbegegnung der Saison. Seinerzeit erschütterten personelle Probleme die Mannschaft von Trainer Andreas Vollmer. Nach dem Ausfall von Irina Kemmsies (Bänderriss) musste mit Amanda Sa auch die zweite Zuspielerin passen. Linda Dörendahl half als Passgeberin aus, alle gaben ihr Bestes, doch völlig umgekrempelt war die Niederlage nicht zu verhindern.

Nur eine Heimniederlage

Daheim hat der USC in dieser Spielzeit erst eine Partie verloren – gleich die erste gegen Meister Dresden (1:3). Die Serie von nun schon fünf Erfolgen in Reihe will der Tabellenvierte unbedingt fortsetzen. Der Berg Fidel taugt wieder als Festung, Straubing soll diese Erfahrung machen und in zwei Wochen dann auch der nächste Gast, Vilsbiburg.

Bis zum 5. März dauern die Spiele der Normalrunde. Mehrere englische Wochen kennzeichnen den engen Spielplan, da rollt eine Menge Stress auf die Protagonisten zu. Die Olympia-Qualifikation in Ankara fordert Tribut von der Bundesliga. USC-Trainer Andreas Vollmer stellt sich der Herausforderung und klagt nicht. Vielmehr verweist er auf die Belastungen mehrerer Konkurrenten. „Da gibt es ja Mannschaften, die noch im Europapokal beschäftigt sind oder im Endspiel des DVV-Pokals stehen. Die haben noch mehr Spiele zu bestreiten als wir.“

Wie bewerten Sie diesen Artikel?

Vielen Dank für Ihre Bewertung.

Nur eine Abstimmung möglich!

Ihre Bewertung wurde geändert.

  • Derzeit 0 von 5 Sternen.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Bewertung: 0/5

1 Stern = überhaupt nicht gut; 5 Sterne = hervorragend

Google-Anzeigen


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3739702?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686209%2F2686789%2F