Fr., 22.01.2016

Volleyball: Damen-Bundesliga USC spielt Samstag beim VCO Berlin und Sonntag in Potsdam

Das Knie spielt wieder mit: USC-Mittelblockerin Ashley Benson kann am Wochenende mitwirken und hofft auf passende Anspiele von Regisseurin Amanda Sa (l.).

Das Knie spielt wieder mit: USC-Mittelblockerin Ashley Benson kann am Wochenende mitwirken und hofft auf passende Anspiele von Regisseurin Amanda Sa (l.). Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

Zwei Partien hat der USC Münster an diesem Wochenende vor der Brust. Am Samstag wartet der VCO Berlin, am Samstag der SC Potsdam. Es geht darum, den Anschluss auf die Verfolgerplätze zu wahren. Personell gibt es im Vorfeld gute Nachrichten.

Von Wilfried Sprenger

So schnell kann das also gehen: Im Schleudergang hat es die Volleyballerinnen des USC Münster im Bundesliga-Klassement jüngst von drei auf sieben gespült. Da ist eine Menge Betrieb hinter Dresden und Schwerin. Das souveräne Führungsduo wird sich lässig direkt für die Playoffs qualifizieren. Um die vier weiteren Plätze bewerben sich Stand heute fünf Mannschaften. Aktuell würde der USC durchs Sieb rutschen. Am Doppelspieltag gilt es für die Unabhängigen, Boden gutzumachen. Am Samstag (19 Uhr) treten sie beim VC Olympia Berlin an, am Sonntag (16 Uhr) sind sie Gast des SC Potsdam.

Die Niederlage zuletzt daheim gegen Straubing hat einige Planspiele durchkreuzt. Münster wollte seine Position stabilisieren, Revanche nehmen für die Hinspiel-Niederlage und eine kleine Siegesserie einleiten. Das hatte sich dann alles in drei Sätzen erledigt.

In kompletter Mannschaftsstärke

Personell ging der USC vergangenen Sonntag am Stock, das war schlicht und einfach nicht zu kompensieren. Diese Niederlage tat richtig weh. Aus Sicht von Trainer Andreas Vollmer erlebte der USC beim Rückrundenstart den „Höhepunkt der Verletzten- und Krankenwelle“. Heißt: Gesundheitlich gibt es aktuell Entwarnung. Münster brach am Freitag in kompletter Mannschaftsstärke gen Osten auf.

Ashley Benson und Ines Bathen mussten gegen Straubing komplett passen. Die Amerikanerin litt unter Kniebeschwerden. „Das ist nicht neu, in der Regel kommen wir damit klar. Zurzeit geht es ihr besser. Ashley wird spielen“, so Vollmer. Der Coach rechnet auch mit Bathen, der das Sprunggelenk zu schaffen macht. „Wir haben sie aus dem Teamtraining rausgenommen, das wird ihr guttun. Ich gehe davon aus, dass Ines zumindest dosiert eingesetzt werden kann.“ Genesen von Erkrankungen sind Sarah Petrausch und Leonie Schwertmann. Auch Michala Kvapilova (Kniebeschwerden) sei wieder fit, versichert Vollmer.

Stabilisierter SCP

Beim Schlusslicht VCO sollte Münster bereits eine durchschnittliche Leistung zu einem ungefährdeten Erfolg genügen. Potsdam ist da eine ganz andere Hausnummer, zumal sich die Mannschaft zuletzt deutlich stabilisierte. Vier Siege in Serie haben den Schützlingen von Trainer Alberto Salomoni zum Flug auf Platz sechs verholfen, da ist im Dezember ein Knoten geplatzt. Zuvor litt das hoch gehandelte Team unter einer chronischen Zielgeraden-Schwäche. Fünfmal verlor Potsdam eine Partie im Tiebreak, mehrfach nach komfortablen Führungen. Auch beim Hinspiel in Münster lag der SCP schon 2:0 vorn, ehe der USC die Dinge noch komplett drehte.

Einen Sieg steuert Münster auch am Sonntag an. „Ich bin und bleibe Optimist. Wichtig wird sein, dass wir gut aufschlagen und im Block und in der Abwehr gegenhalten“, sagt Vollmer.



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