Fr., 22.01.2016

Fußball: A-Junioren-Bundesliga Preußen gewappnet für den Abstiegskampf – Test gegen Werder

Gute Eindrücke hinterließ Tobias Warschewski nicht nur in der Hinrunde für die U 19 des SC Preußen, sondern auch im Trainingslager mit der Drittliga-Mannschaft.

Gute Eindrücke hinterließ Tobias Warschewski nicht nur in der Hinrunde für die U 19 des SC Preußen, sondern auch im Trainingslager mit der Drittliga-Mannschaft. Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

Mit einem Test gegen Werder Bremen, den Tabellenführer der Bundesliga Nord, stimmt sich am Samstag die U 19 des SC Preußen auf die entscheidende Phase der Vorbereitung ein. Ziel ist der Klassenerhalt in der West-Staffel, die Zuversicht ist groß. Zuletzt gab es einen Sieg gegen den 1. FC Gievenbeck.

Von Thomas Rellmann

Der Abstiegskampf ist für die U 19 des SC Preußen keinesfalls Neuland. Bereits in der Vorsaison mussten die Münsteraner bis zum Schluss um die Bundesliga bangen, womöglich wird das auch in dieser Serie nicht anders. Aber: Zur Winterpause liegt das Team zwei Plätze und einen Punkt über dem Strich, die Eindrücke der Vorbereitung erzeugen zudem eine gewisse Zuversicht. „Wir sind ganz gezielt in die Fehleranalyse der Hinrunde gegangen und bearbeiten jetzt unsere Schwächen“, sagt Trainer Cihan Tasdelen, der auch mit den ersten Testspielen einverstanden war.

Gegen die Westfalenligisten TSC Eintracht Dortmund (1:1) und FC Iserlohn (5:1) sammelte der SCP erste Praxiseinheiten, in dieser Woche gelang zudem ein bemerkenswerter 3:2 (2:0)-Erfolg gegen den Senioren-Westfalenligisten 1. FC Gievenbeck. „Wir haben uns ordentlich präsentiert gegen einen sehr guten Gegner. Das war ein intensives Spiel“, so der Coach. Maximilian Wüst (11.) und Serhat Kot (33.) sowie Tobias Warschewski (52.) brachten den Gastgeber mit 3:0 in Führung, ehe Clemens Donner (68.) und Felix Krasenbrink (79.) verkürzten. „In der Schlussphase haben wir vielleicht etwas überheblich agiert“, so Tasdelen. „Aber das Spiel war sehr hilfreich.“

Neuer Aufgabenbereich

Cihan Tasdelen, der unter Cheftrainer Ralf Loose in erster Linie für die Videoanalysen zuständig war, hat nun einen neuen Posten im Stab der Profi-Mannschaft. Weil der neue Coach Horst Steffen den bisherigen Bereich des 40-Jährigen selbst als sein Steckenpferd betrachtet, rückt Tasdelen nun verstärkt ins Scouting und in die Gegnersichtung auf.

Mit Innenverteidiger Jannik Enning (SuS Stadtlohn, früher FC Schalke 04), der jedoch erst ab dem 15. März auflaufen darf, und Ali Erdogan (Arminia Bielefeld) haben sich zwei hoffnungsvolle Neuzugänge dem Tabellenzehnten angeschlossen (wir berichteten). Im Gegenzug stehen André Born (Hammer SpVg), Mike Tyrala (SV Lippstadt) und Fabian Schöne (GW Nottuln) nicht mehr im Kader. „Ich sehe uns gut gerüstet für die zweite Saisonhälfte“, betont der Coach, der am nächsten Wochenende von Freitag bis Sonntag noch ein Kurztrainingslager in Hamburg angesetzt hat, in dessen Zuge zwei Testpartien gegen den FC St. Pauli aus der Parallelstaffel Nord und den Rahlstedter SC (Regionalliga) anstehen. Zuvor ist aber am heutigen Samstag noch die A-Jugend von Werder Bremen zu Gast in Münster. Anstoß gegen den Tabellenführer der Bundesliga Nord, den Ex-Profi Mirko Votava anleitet, ist um 13 Uhr auf dem Kunstrasenplatz an der Hammer Straße.

Engere Verzahnung

Neben dem Ziel Klassenerhalt hat sich Tasdelen für die Rückrunde auch eine noch engere Verzahnung mit den Profis auf die Fahnen geschrieben. Zuletzt klappte diese schon gut, als Warschewski, der als Jungjahrgang noch keine Pflichtspiele für die erste Mannschaft bestreiten darf, mit ins Trainingslager nach Spanien reiste und dort auch überzeugte. „Er ist zum Glück ein schlauer Bursche, den muss ich jetzt gar nicht auf den Boden zurückholen“, so Tasdelen, der mit dem Stürmer aber dennoch die veränderte Wahrnehmung seiner Leistungen besprach. „Es ist allgemein wichtig, dass die Jungs ein Ziel vor Augen sehen. Darum trainieren auch regelmäßig Spieler von uns oben mit. Und das wollen wir noch intensivieren.“

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