Mi., 27.01.2016

Fußball: Landesliga Zurfähr wird Winkler-Nachfolger beim BSV Roxel

Stephan Zurfähr 

Stephan Zurfähr  Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

Der BSV Roxel hat einen Nachfolger für Carsten Winkler gefunden. Trainer wird ab Sommer Stephan Zurfähr, der vom Nachbarn 1. FC Gievenbeck II kommt. Der 31-Jährige hat sich im Sportpark einen hervorragenden Ruf erarbeitet.

Von Jürgen Beckgerd

Landesligist BSV Roxel ist auf der Suche nach einem Nachfolger für Trainer Carsten Winkler, der im Sommer zum TuS Hiltrup wechselt, fündig geworden. Stephan Zurfähr, zurzeit für die Belange des Bezirksliga-Vierten 1. FC Gievenbeck II zuständig, übernimmt den klassenhöheren Spitzenreiter im Sommer. „Es war eine emotional schwierige Entscheidung“, betonte Zurfähr, der im Alter von 32 Jahren bereits in sein 20. (!) Trainerjahr geht. Sechs Jahre lang war der FCG Zurfährs sportliche Heimat: U 17, U 19, U 23, zwischendurch bei der Ersten als Assistent von Maik Weßels in der Westfalenliga. Letztlich hörte sich das Angebot aus Roxel aus sportlicher Perspektive „sehr interessant“ an, dass nun die Zusage erfolgte.

„Mir hat imponiert, wie aufgeschlossen sich Stephan gezeigt hat“, sagte Roxels Sportlicher Leiter, Gundolf Lorenz. „Wir haben den Markt intensiv sondiert. Nun bin ich überzeugt, dass wir einen guten Griff getan haben. Die Gespräche waren jedenfalls sehr angenehm. Er wird den Mix aus jung und alt im Team hinbekommen.“

Aufstieg nicht ausgeschlossen

Zurfähr, beruflich bei der Stadtverwaltung Münster aktiv, freut sich auf die neue Aufgabe, die auch tatsächlich anders sein wird. Denn in Roxel wird er eine gänzlich andere Struktur vorfinden als sie in der Gievenbecker „Ausbildungsmannschaft“ einer U 23 Bestand hat. „Ich freue mich darauf“, betonte Zurfähr, der natürlich mit allem Engagement die Saison mit der FCG-Elf zu Ende bringen wird. Als Tabellenvierter geht vielleicht noch etwas in Richtung Tabellenspitze, derweil der BSV Roxel bei Übernahme Zurfährs auch nicht unbedingt noch Landesligist sein muss. Noch-Coach Carsten Winkler will die Aufstiegsperspektive nicht aus der Hand geben. Zurfähr betonte, dass die Liga-Zugehörigkeit bei seiner Entscheidung keine Rolle gespielt habe. Auch sei er sich bewusst, dass das Roxeler Team „sehr gerne“ mit Winkler arbeite. Dennoch und gerade deshalb „werde ich keine Kopie von Carsten sein“.

Verlassen wird die FCG-Reserve auch Zurfährs derzeitiger spielender Co-Trainer Holger Heppe, der in dieser Funktion zum Bezirksligisten TuS Altenberge wechselt. Heppe folgt damit Florian Reckels, der wiederum zurzeit Co-Trainer in Roxel ist und im Sommer Trainer in Altenberge wird. Heppe, 29-jähriger Innenverteidiger, spielte bis vor einem Jahr in Roxel gemeinsam mit Reckels.

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