So., 31.01.2016

Tennis: Bezirksmeisterschaften Döring und Bückmann gewinnen die Titel

Die Finalisten: Die neuen Bezirksmeister Deborah Döring (2.v.r.) und Carlo Bückmann (l.) mit den Endspielkontrahenten Julia Niemeyer und Nils Schlamann.

Die Finalisten: Die neuen Bezirksmeister Deborah Döring (2.v.r.) und Carlo Bückmann (l.) mit den Endspielkontrahenten Julia Niemeyer und Nils Schlamann. Foto: Uwe Niemeyer

warendorf - 

Am Ende waren es die Favoriten, die sich bei den Tennis-Bezirksmeisterschaften die Pokale sicherten. Doch sowohl Deborah Döring (TC Union Münster) als auch Carlo Bückmann (1. TC Hiltrup) trafen auf dem Weg zum Titelgewinn auf heftigen Widerstand.

Von Uwe Niemeyer

Es lief alles nach Plan. Nicht nur die Durchführung in zwei Hallen. Bei den kurzfristig arrangierten 22. Tennis-Bezirksmeisterschaften in Warendorf wurden auch die Favoriten der ihnen zugedachten Rolle gerecht. Bei den Damen sicherte sich Deborah Döring (TC Union Münster) erwartungsgemäß den Titel, bei den Herren setzte sich Carlo Bückmann (1. TC Hiltrup) an die Spitze. Döring behielt im Finale gegen Julia Niemeyer (Tv Warendorf) mit 6:4, 6:3 die Oberhand, Bückmann gewann mit 6:4, 6:3 gegen seinen künftigen Teamkameraden Nils Schlamann.

Ganz so glatt wie es der Ausgang vermuten ließ, verlief das Unternehmen Titelgewinn aber nicht. Beide hatten auf dem Teppichboden wacklige Momente zu überstehen. So musste sich Bückmann beim 7:6, 7:6 gegen seinen Vereinskameraden Lukas Lückemeier schon im Viertelfinale strecken, war spätestens nach dem Titelgewinn aber erleichtert. „Ich hätte mir auch eine leichtere Auslosung vorstellen können“, gestand der Vizemeister aus dem Sommer.

Enges Halbfinale

Bange Momente gab es auch für Deborah Döring. Beim 6:3, 4:6, 7:5 im Halbfinale gegen Lina Kötterheinrich (TC Deuten) lag die Zweitligaspielerin im dritten Durchgang 3:4 zurück und musste auch beim 5:5 durchatmen. Auch das gestrige Finale wurde kein Selbstläufer. Das erste Aufschlagsspiel gab sie zu Null ab, lag im ersten wie auch im zweiten Satz mit 1:3 im Hintertreffen, fand aber beide Male zurück. „Meine Gegnerin hat mich ganz schön gescheucht. Zudem war der Boden schneller als in unserer Halle“, gab sie später zu Protokoll.

In dem war die Teilnahme von Michael Thiemann (SV Münster 91) mehr als nur eine Randnotiz. Denn der 39-Jährige nahm es nicht nur mit der jüngeren Generation auf, er wies sie teilweise auch in die Schranken. So beim 6:4, 3:6, 10:8 im Viertelfinale gegen Andres Chernin (THC Münster), auch im Semifinale verlangte er Bückmann (2:6, 6:7) alles ab – und fand Gefallen daran: „Zwei Spiele pro Tag machen mehr Spaß als Mannschaftsspiele. Und so lange ich nicht null und eins abgeschossen werde, passt es doch.“ Wiedersehen nicht ausgeschlossen – 2017 dann auch als Herren-40-Spieler.

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