Di., 02.02.2016

Leichtathletik Lena Malkus in Düsseldorf im Feld der Top-Konkurrenz

Lena Malkus 

Lena Malkus mischt in Düsseldorf in einem top-besetzten Feld mit. Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

Eine Standortbestimmung auf hohem Niveau wartet auf Lena Malkus. Am Mittwoch trifft sie in Düsseldorf auf starke Konkurrenz. Es ist der Auftakt zu den renommierten Wettkämpfen in der Halle, ehe für die Weitspringerin des SCP mit ihren Vereinskollegen im März ins Trainingslager geht.

Von Jürgen Beckgerd

Bei den Westdeutschen Hallenmeisterschaften am Wochenende in Leverkusen lief noch nicht so ganz viel rund für Preußen-Weitspringerin Lena Malkus. Es hakte am Anlauf, folgerichtig auch am Absprung und schlussendlich an der Weite: 5,79 Meter sind nun wahrlich nicht das Maß aller Dinge für die Deutsche Meisterin im Freien. Besser, das heißt weiter, soll es an diesem Mittwoch für die 22-Jährige beim ebenso renommierten wie international top-besetzten PSD-Bank-Meeting im Düsseldorfer Arena Sportpark laufen – gegen starke Konkurrenz. Shara Proctor aus Großbritannien ist beispielsweise WM-Sechste (Moskau 2013) und Olympia-Neunte (2012), Chelsea Hayes (USA) ist eine Sieben-Meter-Springerin, und mit Melanie Bauschke, EM-Achte in Helsinki (2008), maß sich die Münsteranerin schön des Öfteren. Die Einladung zum Meeting ist auch so etwas wie ein Ritterschlag.

Für die Leichtathleten des SC Preußen Münster beginnt nach den Westdeutschen ohnehin die „heiße Phase“ der Vorbereitungen auf die Höhepunkte dieser Hallensaison: Deutsche Jugendmeisterschaften in Dortmund (20./21. Februar) und die nationalen Titelkämpfe in Leipzig (27. und 28. Februar). Gleichwohl: Die Wettkämpfe in der Halle spielen naturgemäß eine untergeordnete Rolle, richtig rund geht’s im Sommer. Und damit der Angriff auch ziel­gerichtet erfolgen kann, fahren die Preußen-Leichtathleten vom 3. bis 22. März ins Trainingslager nach Teneriffa.

Dezentes Ausrufezeichen

„Elementar wichtig für die Sommersaison“, betonte Trainerin Elke Bartschat, die allerdings noch ein dezentes Ausrufezeichen hinter die Ausführung machen muss: Die Finanzierung ist zwar gesichert, ruht aber nur auf wenigen Sponsoren-Schultern. „Das ist eben die Krux: Je erfolgreicher, umso aufwendiger“, sagt Elke Bartschat. Mit den Erfolgen wachsen die Aufgaben und die Kosten. Ein zusätzliches Sponsoring, so die Trainerin, erleichtere derart umfangreiche Planungen. Immerhin fahren 23 Athleten (inklusive fünf externer Landeskader) plus Trainer und Physiotherapeuten zur Vorbereitung auf die Kanareninsel.

Wie bewerten Sie diesen Artikel?

Vielen Dank für Ihre Bewertung.

Nur eine Abstimmung möglich!

Ihre Bewertung wurde geändert.

  • Derzeit 0 von 5 Sternen.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Bewertung: 0/5

1 Stern = überhaupt nicht gut; 5 Sterne = hervorragend

Google-Anzeigen


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3777297?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686209%2F2686789%2F