Di., 02.02.2016

Volleyball: Bundesliga Der USC fährt ohne Grummeln in die Wolfsgrube

Vorbei am gegnerischen Block will Sarah Petrausch ihre Angriffe platzieren. Am Mittwoch spielt sie mit dem USC bei den VolleyStars Thüringen, die aktuell Tabellenvorletzter sind.

Vorbei am gegnerischen Block will Sarah Petrausch ihre Angriffe platzieren. Am Mittwoch spielt sie mit dem USC bei den VolleyStars Thüringen, die aktuell Tabellenvorletzter sind. Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

Englische Woche für den USC Münster. Nach dem 3:2-Erfolg am Sonntag und vor dem Heimspiel gegen die LiB Aachen am 7. Februar gastiert der Volleyball-Bundesligist bei den VolleyStars Thüringen. Und in der einst so gefürchteten Wolfsgrube wollen die Unabhängigen den vierten Sieg in Serie einfahren.

Von Henner Henning

Am Dienstagmittag rollte der Bus des USC Münster vom Parkplatz am Berg Fidel und machte sich auf die knapp 450 Kilometer lange Reise nach Suhl. In der Vergangenheit waren die Auswärtsfahrten in die Wolfsgrube oft mit einem Grummeln in der Magengegend verbunden, die Aufgaben dort waren meist knifflig und die Atmosphäre häufig hitzig. Doch zumindest aus sportlicher Sicht haben sich die Zeiten vor dem Gastspiel am Mittwoch (19 Uhr) geändert, Gastgeber VolleyStars Thüringen fristet aktuell ein Mauerblümchen-Dasein.

Erst zwei Siege (jeweils 3:0 gegen den VCO Berlin und den Köpenicker SC) bejubelte der Tabellenvorletzte, der mit nur acht Punkten bereits zwölf Zähler Rückstand auf das rettende Ufer hat. Der Abstieg scheint nicht mehr abzuwenden – wie im Vorjahr, als die VolleyStars nur durch den Aufstiegsverzicht des Zweitliga-Meisters VfL Oythe erstklassig blieben. Den finanziellen Umständen geschuldet muss Coach An­dreas Renneberg mit einem zehnköpfigen Kader arbeiten, mit dem auch der USC in der laufenden Spielzeit schon beste Erfahrungen gemacht hat. Im Pokal-Viertelfinale in Suhl wie in der Hinserie am Berg Fidel hielt sich Münster schadlos, gab in beiden Duellen nicht einen Satz ab.

Münster ist Favorit

Die Frage nach der Favoritenrolle ist daher nur theoretischer Natur, mit 32 Zählern peilt Münster als derzeitiger Fünfter einen Platz unter den Top-Vier an. So sind drei Punkte in der Wolfsgrube Pflicht, um nicht wertvollen Boden gegenüber der Konkurrenz zu verlieren. „Wir müssen konzentriert sein und sollten uns in so einer Partie abheben. Dafür dürfen wir nicht auf die andere Netzseite schauen und müssen uns auf unsere Dinge fokussieren“, fordert Münsters Coach Andreas Vollmer, der am Montag vor einer 45-minütigen aktiven Regeneration in der Nachbetrachtung des 3:2-Erfolges gegen die Roten Raben Vilsbiburg noch einmal das USC-Tief in den Durchgängen drei und vier beleuchtete. „Da haben wir einige Sachen falsch gemacht und waren nicht mehr konsequent. Aber das kann man alles korrigieren“, meint der 49-Jährige.

Ossowski an Bord

Dies tat am Sonntag seine Mannschaft bereits im Tiebreak und feierte dank des rechtzeitigen Aufschwungs den dritten Sieg in Serie. Nummer vier soll nun in Suhl folgen, wo der nahezu identische Kader aus der Vilsbiburg-Partie dabei ist. Einzig Schülerin Hanna Orthmann fehlt, dafür ist Alisha Ossowski wieder im Aufgebot. Und das soll möglichst ohne Magengrummeln wieder gen Münster reisen. Denn dann hätte es mit einem weiteren Erfolg in der einst gefürchteten Wolfsgrube geklappt.

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