Mi., 03.02.2016

Leichtathletik Nicht sorgenfrei knackt Malkus die Norm

Beim PSD-Bank-Meeting sprang Lena Malkus auf 6,22 Meter und knackte damit die DM-Norm.

Beim PSD-Bank-Meeting sprang Lena Malkus auf 6,22 Meter und knackte damit die DM-Norm. Foto: Wolfgang Birkenstock

Münster - 

Nicht frei von Problemen verlief der Weitsprung-Wettbewerb von Lena Malkus beim PSD-Bank-Meeting in Düsseldorf, wo die Deutsche Meisterin zumindest die Norm für die Hallen-DM knackte. Unterdessen gab es bei der Studenten-DM in Frankfurt dreimal Edelmetall für Münster.

Mit gemischten Gefühlen verließ Lena Malkus (SC Preußen Münster) am Mittwoch die Leichtathletikhalle im Düsseldorfer Arena-Sportpark. Da waren auf der einen Seite die Steigerung im Vergleich zu den Westdeutschen Meisterschaften am vergangenen Wochenende von 5,79 Meter auf 6,22 Meter und die damit geknackte Norm für die Deutschen Hallen-Meisterschaften.

Doch da war auf der anderen Seite auch ein Problem. Einmal mehr beeinträchtige der Oberschenkelbeuger die 22-Jährige, die erst nach einer längeren Behandlung bei den Physiotherapeuten fit für das PSD-Bank-Meeting wurde. „Die Probleme sind in Leverkusen bei den Westdeutschen aufgetreten und bereiten uns ein bisschen Sorge“, meinte Trainer Frank Bartschat. „Aber bis zur DM haben wir ja noch drei Wochen Zeit.“

Platz neun

In Düsseldorf hatte Malkus dazu mit einer weiteren Schwierigkeit zu kämpfen. Die Anlaufbahn war für die Deutsche Meisterin nicht lang genug. Es blieb daher bei einem gültigen Versuch, der das Aus nach dem Vorkampf und Platz neun bedeutete.

Drei Medaillen gab es für Münsters Leichtathletik-Studenten dagegen bei den Deutschen Hallen-Hochschulmeisterschaften in Frankfurt. Ein Titel war allerdings nicht dabei, knapp an Gold schrammte Christian Kupper vorbei. Es waren lediglich 24 Hundertstel, die dem SCP-Sprinter nach 400 Meter fehlten. Nach 49,18 Sekunden stoppte die Uhr für ihn, einzig Stefan Gorol (Uni Augsburg) war schneller. Noch ärgerlicher: 0,18 Sekunden fehlten dem 24-Jährigen zur Norm für die Deutschen Meisterschaften im Februar in Leipzig. „Schade, aber immerhin hat er seine Bestzeit klar unterboten“, lobte Bartschat.

Unter den Top Ten

Kuppers Vereinskollege Jonas Breitkopf lief über 200 Meter in 22,25 Sekunden zu Bronze und mit dieser Zeit auch unter die Top Ten der Deutschen Bestenliste. Platz drei sicherte sich auch die SCP-Athletin Maren Silies, die als Studierende der FH Osnabrück über die gleiche Distanz an den Start ging. Beim Sieg von Lisa-Marie Jacoby (Uni Jena/24,26 Sekunden) kam sie nach 24,80 Sekunden ins Ziel. Pech: Auf den letzten Metern geriet sie ins Straucheln, stürzte und zog sich schmerzhafte Hautabschürfungen zu. Die DM-Norm hat die 23-Jährige sowohl über 200 Meter wie über die 400 Meter bereits in der Tasche.

Mit der Medaillenvergabe bei diesen Studierendenmeisterschaften nichts zu tun hatte Yannick Schöckel. Der für die LG Brillux startende Weitspringer landete mit 6,52 Metern auf Rang acht. Marcel Liß (Uni Münster) verpasste über 60 Meter in 7,30 Sekunden das Finale, Hendrik Rössler (FH Münster) stieß die Kugel auf 12,84 Meter und wurde Vierter.

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