Do., 04.02.2016

Volleyball: Bundesliga Serie des USC hält auch in der Wolfsgrube – 3:0-Erfolg in Suhl

Andrea Lakovic stand am Mittwochabend in der Startformation des USC Münster, der bei den VolleyStars Thüringen um Claudia Steger (r.) mit 3:0 gewann. Der Erfolg in der Suhler Wolfsgrube war der vierte Sieg des Volleyball-Bundesligisten in Serie.

Andrea Lakovic stand am Mittwochabend in der Startformation des USC Münster, der bei den VolleyStars Thüringen um Claudia Steger (r.) mit 3:0 gewann. Der Erfolg in der Suhler Wolfsgrube war der vierte Sieg des Volleyball-Bundesligisten in Serie. Foto: Bastian Frank

Münster - 

Für den USC Münster läuft es derzeit rund. Der Volleyball-Bundesligist gewann am Mittwochabend bei den VolleyStars Thüringen in 69 Minuten mit 3:0 und baute seine Erfolgsserie damit auf vier Siege am Stück aus. Die Unabhängigen sind damit weiter Tabellenfünfter.

Von Henner Henning

Der USC Münster hat seine Pflicht erfüllt und sich bei den VolleyStars Thüringen schadlos gehalten. Zum dritten Mal nach dem Hinspiel und dem Pokal-Viertelfinale gewann der Volleyball-Bundesligist ohne Satzverlust gegen den stark abstiegsbedrohten Tabellenvorletzten und hatte beim 3:0 (25:16, 25:23, 25:16) nur im zweiten Durchgang eine längere Schwächephase.

Mit einer Veränderung schickte Trainer Andreas Vollmer seine erste Sechs auf das Feld. Im Mittelblock gönnte er der Amerikanerin Ashley Benson eine Pause. Für sie begann Andrea Lakovic, die mit ihren Teamkolleginnen nach einem ordentlichen Start (9:6) einen ersten Dämpfer einstecken musste. Der Gastgeber erwischte in der Suhler Wolfsgrube vor 450 Zuschauern einen 6:1-Lauf – und schärfte damit gleichzeitig die Sinne des USC. Konzentrierer und fokussierter agierte die Vollmer-Truppe nun, dazu leisteten sich die VolleyStars weiter viele Fehler. Als Folge gab Münster nur noch vier Zähler im ersten Abschnitt ab, eine Netzberührung des Thüringer Blocks beendete diesen nach 21 Minuten.

Zögerlich, teils fahrig

Alles schien problemlos seinen Gang zu gehen, zumal die Westfalen nach dem Seitenwechsel gut aus den Startlöchern kamen und nach einem Block von Kapitänin Leonie Schwertmann 5:3 führten. Wie aber in Satz eins gestattete der USC seinem Kontrahenten eine Serie (6:0), die erst Sarah Petrausch beendete. Doch anders als zu Spielbeginn hatte Münster diesmal zunächst keine passende Antwort parat. Die Annahme stand nicht immer sicher, Missverständnisse und zögerliche, teils fahrige Aktionen mischten sich unter die münsterischen Aktionen.

Beim 10:14 nahm Vollmer eine Auszeit, in der das Suhler Publikum „Münster ist nervös“-Rufe anstimmte. War der Favorit etwa nervös? Zumindest machte er sich das Leben schwer und war weiter fehlerhaft. Zum Glück nutzte dies das Kellerkind nicht aus. Nach zwei missglückten Angriffen von Jordanne Scott und Erika Salanciova war der USC beim 19:20 wieder dran und hatte wenige Augenblicke später nach einem Schwertmann-Block den zweiten Durchgang in der Tasche. „Wir haben zu viele Fehler gemacht. Aber wir wussten aber, wenn wir sie reduzieren, drehen wir den Satz noch. Das ist uns gelungen“, sagte Vollmer.

11:1-Lauf bringt Entscheidung

Die endgültige Entscheidung fiel dann umgehend. Den 0:3-Rückstand konterte Münster mit einem 11:1-Lauf und zog damit den VolleyStars den Zahn. Souverän spulten Vollmers Schützlinge ihr Pensum herunter, ohne dabei groß gefordert zu werden. Michala Kvapilova verwandelte nach 69 Minuten den zweiten Matchball und machte so den vierten Erfolg in Serie perfekt. „Die Leistung war in Ordnung“, meinte Vollmer. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

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