Do., 04.02.2016

Rudern Gelungene Trockenübungen der RVM-Ruderer

Volle Kraft voraus: RVM-Leichtgewichts-Ruderer Joscha Feder und sein Coach Marc Rossmeier.

Volle Kraft voraus: RVM-Leichtgewichts-Ruderer Joscha Feder und sein Coach Marc Rossmeier. Foto: Detlev Seyb

Münster/Essen - 

Eine wichtige Standortbestimmung im Winter gab es am Wochenende für die Ruderer des RV Münster. Und dass ihr Leistungsstand durchaus hoch anzusiedeln ist, zeigten die Athleten bei den Deutschen Indoor-Ergometer-Meisterschaften in Essen.

Mit zahlreichen Bestleistungen schlossen Ruderer des Rudervereins Münster ihren Auftritt bei den Deutschen Indoor-Ergometer-Meisterschaften in Essen ab. Neun RVM-Athleten traten über die virtuellen Distanzen zwischen 1500 und 2000 Metern gegen die nationale Konkurrenz an. Dabei boten sie beim ungewohnten „Drinnenrudern“ Top-Leistungen an.

Drei Monate vor Beginn der Regattasaison zeigte Joscha Feder im Rennen der Junior-B-Leichtgewichte (15/16 Jahre), dass er sich einiges für die Saison vorgenommen hat. Im Vorlauf kam er als drittschnellster von 57 Startern ins Ziel. Im Finale der stärksten zehn erreichte er Platz fünf, nur wenige Sekunden fehlten ihm für den Sprung aufs Treppchen. In der deutschen Rangliste liegt Feder mit diesem Ergebnis auf Rang sechs. „Joscha hat sich im Wintertraining sehr gut entwickelt. Wir sind mit seiner Leistung und seiner Platzierung mehr als zufrieden“, lobte Marc Rossmeier, RVM- Coach, seinen Schützling.

Schwinde verzichtet

Münsters Skulltalent Henri Schwinde zeigte mit Platz fünf im Vorlauf, dass er zu den besten A-Junioren (17/18 Jahre) gehört. Seine Ambitionen auf einen Platz in der Nationalmannschaft unterstrich er mit der Steigerung seiner persönlichen Bestzeit. Leider konnte Schwinde im Finale wegen einer Verletzung nicht antreten. „Henri fuhr bereits mit einer Rückenzerrung nach Essen. Dass er trotzdem Bestleistung fuhr, zeigt sein Potenzial. Wir wollten kein Risiko eingehen und haben seinen Finalstart zurückgezogen“, erklärte RVM-Chef­coach Thorsten Kortmann die Vorsichtsmaßnahme. Für Schwinde rückte Vereinskollege Ole Kruse mit der elftbesten Vorlaufzeit ins Finale. Dort verbesserte er seine Bestmarke und belegte Platz 27 in der Rangliste. Mit John Heithoff (40.), Mika Kohout (45.) brachte das RVM-Trainerteam gleich zwei weitere Athleten unter die Top 50.

Trainerteam zufrieden

Zufrieden war das Trainerteam auch mit den Leistungen der jüngsten RVM-Starter. Der erst 14-jährige Anton Kusnezow zeigte, dass er in seiner Altersklasse ein Wörtchen mitreden will. Bei seinem zweiten Ergometer-Wettkampf belegte er Platz neun von 65 angetretenen Startern. Ebenfalls den neunten Platz nahm Mia Wiesenack ein. Auch für die junge RVM-Ruderin war es ihr zweiter Wettkampf in der Halle. „Mit den Leistungen kann man sich sehen lassen. Alle haben gut gekämpft und ihre Schnittzeiten eingehalten. Die Ergebnisse zeigen, dass sie gut trainiert haben. Das gibt zusätzlich Motivation für die nächsten Monate“, freute sich Coach Mario Elias Acosta Dominguez.

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