Do., 04.02.2016

Volleyball: Bundesliga USC mit Freude über den kleinen Lauf

Grund zum Jubeln hat der USC derzeit reichlich. Vier Partien am Stück hat Münster nun gewonnen, am Sonntag soll gegen Aachen der nächste Sieg folgen.

Grund zum Jubeln hat der USC derzeit reichlich. Vier Partien am Stück hat Münster nun gewonnen, am Sonntag soll gegen Aachen der nächste Sieg folgen. Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

Sechs Spiele muss der USC Münster noch in der Hauptrunde der Volleyball-Bundesliga absolvieren, ehe die Playoff-Partien anstehen. Und die nach dem 3:0 in Suhl nunmehr vierteilige Siegesserie hat die Mannschaft von Trainer Andreas Vollmer in eine gute Position gebracht.

Von Henner Henning

Elf von zwölf Punkten bei 12:2 Sätzen. Klammert man einmal die in der Gesamtbetrachtung unglückliche Niederlage zum Jahresauftakt gegen Nawaro Straubing aus, läuft es beim USC Münster derzeit. Zwei Erfolge aus der nun vierteiligen Siegesserie glückten dem Volleyball-Bundesligisten gegen direkte Konkurrenten (SC Potsdam, Rote Raben Vilsbiburg), zwei gegen Teams aus dem Keller.

Und wie schon beim Schlusslicht VCO Berlin gelang dem Volleyball-Bundesligisten auch beim Tabellenvorletzten VolleyStars Thüringen ein über weite Strecken seriöser Auftritt, den nur eine unkonzentrierte Phase im zweiten Durchgang trübte. Nach einem guten Auftakt (25:16) schaltete Münster im scheinbar sicheren Gefühl des Sieges einen Gang zurück und agierte in der Folge fahrig und schlu­drig. So witterte in der Suhler Wolfsgrube der Gastgeber seine Chance, der beim 20:16 und 23:22 nahe am Satzausgleich war. Rechtzeitig aber steigerte sich der USC wieder, minimierte seine Fehlerquote und sorgte mit dem Gewinn des zweiten Durchgangs für eine Vorentscheidung. „Wir waren einfach zu passiv und haben den Gegner spielen lassen. So haben wir uns in eine schwierige Situation gebracht, das war überflüssig. Doch diesmal haben wir in der Phase, als es eng wurde, durchgezogen. Das ist auch eine wichtige Erkenntnis“, sagte USC-Coach Andreas Vollmer.

Ansprache fruchtete

Seine Ansprache in der zehnminütigen Unterbrechung vor Satz drei fruchtete, in allen Elementen legte Münster zu und verdeutlichte den sportlich gravierenden Unterschied zwischen sich und dem Abstiegskandidaten. „Ich habe in der Pause angesprochen, dass wir die bessere Mannschaft sind und dies auch wieder dem Gegner zeigen müssen. Das haben wir getan und dann wie in Satz eins auch in Satz drei viel richtig gemacht.“

Dies ohne Ashley Benson, die wegen einer starken Erkältung in der Vorwoche von ihrem Trainer eine Pause erhielt. „Wir haben sie geschont, die fünf Sätze gegen Vilsbiburg waren recht hart“, meinte der 49-Jährige, der die Qualitäten seiner amerikanischen Mittelblockerin im Endspurt der Bundesliga-Hauptrunde dringend benötigt. Denn je länger die aktuelle Erfolgsserie hält, desto größer sind die Chancen des USC, sich den angestrebten Platz unter den besten vier auch zu schnappen. Den nächsten Schritt dazu kann Münster am Sonntag (14.30 Uhr) machen, wenn die Ladies in Black Aachen zum einzigen NRW-Duell am Berg Fidel gastieren.



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