Mo., 08.02.2016

Schwimmen: 2. Bundesliga SGS bleibt in der 2. Bundesliga

Münster - 

Weiter zweitklassig schwimmt in der nächsten Saison die SGS Münster. Im Zentralbad Gelsenkirchen sicherte das Team von Trainerin Susanne Rellensmann mit 15 271 Punkten Platz sieben – und damit den angestrebten Klassenerhalt.

Da gab es keine zwei Meinungen: „Da war richtig Feuer drin“, sagte Paul Albers und atmete erst mal kräftig durch. Der Vorständler der SGS Münster war noch ein wenig mitgenommen vom Wettkampftag, so spannend, ja beinahe dramatisch, verliefen die DMS (Deutsche Mannschaftsmeisterschaften Schwimmen) in der 2. Bundesliga der Damen in Gelsenkirchen. Das Zittern und Bangen, Daumendrücken und Mitfiebern von Paul Albers und den vielen anderen Fans auf der Tribüne hat sich gelohnt: Die Münsteranerinnen bleiben Zweitligist.

Spannend war’s also und hochkarätig besetzt ohnehin. Die 1. (parallel in Essen) und 2. Bundesliga (parallel Nord in Oldenburg und Süd in Bamberg) standen jeweils im Zeichen der Vorbereitung auf Olympia in Rio. Zahlreiche international renommierte Schwimmer waren am Start, so schwamm Paul Biedermann in Oldenburg mit dem SV Halle in der 2. Bundesliga, und auch in Gelsenkirchen traten viele Spitzenschwimmerinnen und Spitzenschwimmer an.

Zur Halbzeit Achter

Bei den Damen hatte sich insbesondere die SG Bayer personell verstärkt und dürfte nach bislang inoffizieller Auswertung der Ergebnisse den Aufstieg in die 1. Bundesliga geschafft haben.

SGS-Trainerin Susanne Rellensmann hatte ganz anders im Sinn: Klassenerhalt. Und dieses Ziel erreichten Miriam Kuna (Jahrgang 1996, TuS Hiltrup), Jana Albers (’99, TSV Handorf), Dana Schmidt (2000, SV 91), Desiree Wever (’95, TuS Hiltrup), Luisa Roßbach (2003, TSV Handorf), Inga Brüggenhorst (’96, SV 91), Sophia Schocke (2001, Hiltrup) und Grete Steiner (’98, Hiltrup).

Zur Halbzeit und nach 13 Rennen hieß es für die SGS-Riege mit 7599 Punkten Platz 8. Man war immer noch im Soll. Im zweiten Abschnitt, bei dem alle Strecke erneut geschwommen werden, blieb die SGS auf Kurs. Aber dann: Eine Disqualifikation von Sophia Schocke über 200 m Schmetterling nach einem Wendefehler warf die SGS Münster auf den letzen und damit Abstiegsplatz zurück. Doch in einem starken Nachschwimmen brachte die Hiltruperin ihr Team wieder auf den am Ende guten 7. Platz zurück. Wäre Schocke in ihrem 4. und nicht wie jetzt 3. Rennen disqualifiziert worden, hätte sie bei maximal erlaubten vier Starts pro Schwimmer nicht mehr nachschwimmen dürfen und der Abstieg wäre für die SGS Münster in gefährliche Nähe gerückt.

„Ein toller Wettkampf“

Mit 15 271 Punkten ließ die SGS Münster die Konkurrenten Köln, Bochum, Gelsenkirchen und die Teams der SG Ruhr hinter sich. Die beiden letztgenannten steigen nach einem Aufstellungsfehler ab.

SGS-Trainer Susanne Rellensmann war glücklich: „Ein toller Wettkampf mit einem super Ende für uns. Wir haben 58 Punkte mehr als 2015 erzielt. Alle haben gekämpft und sich auch durch die Disqualifikation nicht aus der Konzentration bringen lassen. Klasse!“

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