Do., 11.02.2016

Münsters Top-Teams gehen fremd Dreifacher Münster-Mittwoch

Super-Sportmittwoch: Am 17. Februar gehen Münsters Top-Teams gleichzeitig in der Fremde auf Korb-, Tor- und Punktejagd. Für die Preußen, die WWU Baskets und die USC-Damen geht es um viel.

Super-Sportmittwoch: Am 17. Februar gehen Münsters Top-Teams gleichzeitig in der Fremde auf Korb-, Tor- und Punktejagd. Für die Preußen, die WWU Baskets und die USC-Damen geht es um viel. Foto: Jürgen Peperhowe/Lisa Stetzkamp

Münster - 

Erst waren es nur die USC-Damen, dann gesellten sich die Preußen dazu und jetzt mischen auch noch die WWU Baskets mit. Am Mittwoch, dem 17. Februar, macht sich Münster Sport kollektiv auf den Weg zu Toren, Körben, Punkten und Siegen.

Von Ansgar Griebel

Münsters Vorzeige-Teams sind dann mal weg: Alle im Einsatz, aber keiner zu Hause, heißt das verbindende Motto der Volleyball-Bundesliga-Damen des USC Münster, des Fußball-Drittligisten Preußen Münster und des Basketball-Regionalligisten WWU Baskets Münster am kommenden Mittwoch (17. Februar). Über Umwege kreuzen sich die Spielpläne der drei münsterischen Vorzeigeclubs an diesem Abend, der sich möglicherweise in der Saisonrückschau als eine Art „Super-Sport-Mittwoch“ für Münster erweisen wird – dann nämlich, wenn alle drei Partien erfolgreich bestritten werden.

Planmäßig absolviert der USC Münster um 19 Uhr in der Berliner Hämmerlingstraße beim Köpenicker SC seinen 21. Spieltag, gleichzeitig holen die Preußen in der Flyeralarm-Arena bei den Würzburger Kickers ihren 22. Spieltag nach. Den kürzesten Weg, aber den spätesten Start haben die Basketballer, die ab 20 Uhr im Halbfinale des WBV-Pokals in der Großsporthalle Gustorf in Grevenbroich gefordert sind.

USC nach Köpenick

Die weiteste Anreise haben die USC-Spielerinnen vor sich: Knapp 500 Kilometer sind es vom Berg Fidel bis nach Köpenick – und auch sportlich dürfte der Abend durchaus strapaziös werden: Im Hinspiel Ende November musste die Mannschaft von Trainer Andreas Vollmer in eigener Halle über fünf Sätze gehen, um die Berlinerinnen in die Schranken zu weisen. Auf dem Weg in die Play-offs und dort in eine möglichst gute Ausgangsposition wäre ein Erfolg in der Köpenicker Ballsporthalle sehr, sehr wichtig.

Preußen nach Würzburg

Der Preußen-Bus wird bereits am kommenden Dienstag die knapp 400 km lange Anreise nach Würzburg in Angriff nehmen, um dem Team von Trainer Horst Steffen ausreichend Vorlauf zu geben, um die Tabelle beim Aufsteiger nach den eigenen Vorstellungen zu richten, denn mit einem Sieg im Nachholspiel blieben die Preußen im engen Kontakt zu den Aufstiegsrängen.

Baskets nach Grevenbroich

Kein Wenn und Aber gibt es für die WWU Baskets um Coach Philipp Kappenstein. Im Pokal-Halbfinale hilft gegen die formstarken Elephants aus Grevenbroich nur ein Sieg, um sich einen Platz im möglichen Wunschfinale gegen Ibbenbüren zu sichern. Auch Grevenbroich ist im Übrigen nicht im Handumdrehen erreichbar. Den Baskets steht eine Anfahrt von knapp zwei Stunden bevor, 155 Kilometer Autobahn liegen zwischen Münster und dem Elefantenhaus in Grevenbroich.

Doch vor der konzertierten Sternfahrt der münsterischen Ballspieler haben alle Teams noch ihre Hausaufgaben zu erledigen. Die USC-Damen empfangen am Sonntag (14 Uhr, Sporthalle am Berg Fidel) den VC Wiesbaden, die Preußen müssen sich wenige Meter entfernt aber einen Tag früher im Preußenstadion mit dem Halleschen FC auseinandersetzen. Nur die WWU Baskets müssen auch schon am Samstag reisen. Im Kampf um Regionalliga-Punkte gilt es in der Rundsporthalle Haspe gegen die SG Hagen-Haspe zu bestehen.



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